Warum ich aufgehört habe zu bloggen und warum ich das hier schreibe.

Lange Zeit habe ich versucht aus Hasencore etwas großes zu machen, einen Lifestyleblog, einen BBQ Blog, ein Magazin  jedes mal bin ich damit auf die Schnauze gefallen. Agenturen buchen mich nicht mehr für bezahlte Beiträge (welche ich immer mit Bedacht ausgewählt habe). Doch eigentlich  war Hasencore immer mehr als ich  eigentlich wissen wollte. Es war ein Ventil. Meinen Hass gegen alles und  jeden niederzuschreiben. Es war ein Ventil über Liz zu schreiben über die ganzen Exfreundinnnen mit denen ich mein Leben langsam aber sicher zerstört habe. Nicht das ich diese Frauen bis heute liebe aber ich habe das Ventil für meinen Frust nicht mehr gefunden… wollte es monetisieren. Das Schreiben hier ist eine Flucht evtl. eine Flucht vor mir selbst evtl. eine Flucht vor allem.

Ich liebe zu sehr.

Vielleicht war das ein Fehler, der traurige Mann schreibt mehr und besser. Ich brauche das Drama um schreiben zu können. Ich brauche den Schmerz um produktiv zu sein. Ich brauche euch.

Ist schlussendlich aber auch vollkommen egal, denn die paar Leser die dabei sind (und ja ich weiß das Arbeitskollegen mitlesen) ist eigentlich das Ventil was ich finden nur wieder finden wollte. Dementsprechend wenn der werte Leser hierhin gekommen ist um tolle BBQ Rezepte, Spiel u.o. Bier Rezensionen zu lesen dann seid ihr vielleicht richtig. Aber eigentlich ist dieser Blog meine persönliche Einöde. Denn ich möchte nicht von diesem Planeten gehen und sagen  ich habe nichts geschaffen.

Dementsprechend wird dieser Blog in 2016 endlich MEIN Blog werden. Keine Koautoren. Vlt. Gastbeiträge oder ein Gastbetrag, aber das hier ist meine Spielwiese, mein Gefängnis, meine Freiheit.

Hasencore  lebt.

Roundup 2015

Hmm ich habe mir nun in den Kopf gesetzt ein Round Up von 2015 zu schreiben. Naja fangen wir einfach mal unverfänglich an und sagen, dass 2015 wohl eines der schwierigsten Jahre für mich war. Es war ein grandioses, hartes und trauriges Jahr und vor allem ein Jahr der Veränderungen.

Eine der größten Einschnitte/Veränderungen des Jahres ist die Trennung von Caro gewesen – eins vorab wir reden, essen, trinken und lachen noch immer gemeinsam. Nicht destotrotz gewöhnt man sich natürlich über die Jahre an seinen Partner und wenn man diesen nicht im Rahmen eines großen Ärgernisses sondern als Resultat vieler kleiner Ereignisse verliert ist das umso schmerzhafter (im nachhinein). Aber das ist ja hier auch nicht das Thema und hat auch nichts auf der Bühne verloren. Traurig aber Besser als anders. Jedenfalls muss es weiter gehen, mit oder ohne Caro. Hmm wo ich gerade schon bei den negativen Dingen dieses Jahres bin hier eine kleine Auflistung:

  • Eine sehr gute Freundin von mir hat ihren Vater verloren und wurde mit bedrückenden Fragen zurückgelassen
  • Lemmy Kilmister finally found death by Death
  • Die Trennung von Caro

… ach scheiß drauf das zieht mich gerade runter und niemand will die schlechten Dinge lesen.

Die Positiven Dinge des Jahres fallen vermutlich wie jedes Jahr kürzer aus als die negativen aber es gab sie und man muss sich wie immer nur daran errinern wollen.

Fangen wir also mal an, meine neue Wohnung ist mittlerweile zu 60% eingerichtet, zu 40% Prozent fertig „gestylt“ und zu 100% meine Wohnung. Eigentlich ist die Wohnung für eine einzelne Person vollkommen überdimensioniert aber nun ja wie sagt der Kölner „Man hätt wat man hätt“.

Ich habe eine, der für mich tollsten und hübschesten Städte besucht (neben Berlin). Habe Unmengen an Gulasch und Paprikash gegessen, dazu ein paar der besten Biere meines Lebens getrunken. Budapest ist definitiv eine Reise wert solange die Stadt noch nicht Grund gentriffiziert wurde. (hier mein Reisebericht)

Die Treffen mit unserer Kölner BBQ Connection, danke für die geilen vor allem leckeren Treffen, besonderen Dank an Camillo für das Bekannt machen mit extrem interessanten Leuten. Von 0 auf ein 100 % in die BBQ Szene gerutscht und die „großen“ Köpfe der Szene kennengelernt.

Auch wenn es für Sie schwierig war dieses Jahr, Danke Babe das klingeln in den Ohren ist leider wieder da.

Der besondere Dank geht dieses Jahr aber an eine der großartigsten Nervensägen der letzten 5 Jahre, Caro.
Danke das du mich so lange ausgehalten hast, das du immer ein Ohr für die Dramaqueen in mir hattest und danke das ich dich mästen durfte.

Hier noch ein paar Bilder vom Jahr: