Ist es nicht einfach mal hochgradig zum Kotzen seinen Freitagabend mit aufräumen zu verbringen? Für mich ist es natürlich theoretisch total egal, ob mein Wochenendeinläutungstag flöten geht oder nicht, da ich ja eh nix zu tun habe und somit immer lange aufbleiben könnte und den nächsten Tag zum Samstag machen könnte. Wie gesagt: könnte. Das will ich aber gar nicht, weil die Wochentage mir wenigstens ein bisschen Kontrolle über mein eigenes Leben vorgauckeln. Also wird jeden Abend nicht so spät ins Bett gegangen, damit ich am nächsten Morgen nicht erst um 15 Uhr erwache, sondern schon früh auf den Beinen bin, um mich daran zu erinnern, was für eine absolute Versagerin ich bin.
Um auf mein eigentliches Anliegen zurückzukommen: da muss ich mich doch heute tatsächlich versetzen lassen. Wie unglaublich istdas denn? Erst sag ich für jenen Herren sämtliche eventuellen Verabredungen ab und dann werd ich einfach mit ner SMS abgespeist, die ungefähr das beinhaltet:
“Sorry kann nicht, hab nur 2 Stunden geschlafen und muss noch zum Sport… Bin total fertig.”
Ja schöne Scheiße. Super… Anstatt den Sport einfach mal sausen zu lassen – aber wo denke ich hin, das ist ja das absolut wichtigste in seinem Leben hinter seiner Mama (das ist keine Ironie, sondern mein purer Ernst!) – und sich um mich zu kümmern, wo ich doch heute so gerne im Selbstmitleid baden wollte. Aber ich reg mich nicht auf. Nein. Ich. Doch. Nicht. Niemals. Ich genieße also meinen Abend damit, den leckeren Geruch von Holzreiniger einzuatmen und lieber spastisch zuckend auf dem Boden zu liegen, anstatt das Fenster aufzumachen und das Nervengift aus meinem Zimmer zu verscheuchen. Außerdem kann ich mich noch mit dem Sortieren meiner Rechnungen beschäftigen und mich fragen, warum ich die vom “Rossmann” oder “Netto” finde / aufbewahre, aber keine Ahnung habe, wo ich die Quittung von meiner Kamera habe. Oh und dann werd ich natürlich so genial aufräumen, dass ich spätestens morgen wieder alles durcheinander schmeiße, um wenigstens einen Bruchteil meiner Sachen zu finden. Und ich werde mir jetzt erstmal ein Glas Sekt gönnen. Damit das hier voran geht. Genau.
Wo ist eigentlich mein Handy? Ich müsste dringend mal ne SMS verschicken. Vielleicht geh ich ja doch noch weg…
Ist es nicht einfach mal hochgradig zum Kotzen seinen Freitagabend mit aufräumen zu verbringen? Für mich ist es natürlich theoretisch total egal, ob mein Wochenendeinläutungstag flöten geht oder nicht, da ich ja eh nix zu tun habe und somit immer lange aufbleiben könnte und den nächsten Tag zum Samstag machen könnte. Wie gesagt: könnte. Das will ich aber gar nicht, weil die Wochentage mir wenigstens ein bisschen Kontrolle über mein eigenes Leben vorgauckeln. Also wird jeden Abend nicht so spät ins Bett gegangen, damit ich am nächsten Morgen nicht erst um 15 Uhr erwache, sondern schon früh auf den Beinen bin, um mich daran zu erinnern, was für eine absolute Versagerin ich bin.
Um auf mein eigentliches Anliegen zurückzukommen: da muss ich mich doch heute tatsächlich versetzen lassen. Wie unglaublich istdas denn? Erst sag ich für jenen Herren sämtliche eventuellen Verabredungen ab und dann werd ich einfach mit ner SMS abgespeist, die ungefähr das beinhaltet:
"Sorry kann nicht, hab nur 2 Stunden geschlafen und muss noch zum Sport... Bin total fertig."
Ja schöne Scheiße. Super... Anstatt den Sport einfach mal sausen zu lassen - aber wo denke ich hin, das ist ja das absolut wichtigste in seinem Leben hinter seiner Mama (das ist keine Ironie, sondern mein purer Ernst!) - und sich um mich zu kümmern, wo ich doch heute so gerne im Selbstmitleid baden wollte. Aber ich reg mich nicht auf. Nein. Ich. Doch. Nicht. Niemals. Ich genieße also meinen Abend damit, den leckeren Geruch von Holzreiniger einzuatmen und lieber spastisch zuckend auf dem Boden zu liegen, anstatt das Fenster aufzumachen und das Nervengift aus meinem Zimmer zu verscheuchen. Außerdem kann ich mich noch mit dem Sortieren meiner Rechnungen beschäftigen und mich fragen, warum ich die vom "Rossmann" oder "Netto" finde / aufbewahre, aber keine Ahnung habe, wo ich die Quittung von meiner Kamera habe. Oh und dann werd ich natürlich so genial aufräumen, dass ich spätestens morgen wieder alles durcheinander schmeiße, um wenigstens einen Bruchteil meiner Sachen zu finden. Und ich werde mir jetzt erstmal ein Glas Sekt gönnen. Damit das hier voran geht. Genau.
Wo ist eigentlich mein Handy? Ich müsste dringend mal ne SMS verschicken. Vielleicht geh ich ja doch noch weg...