Es gibt leider Momente im Leben, bei denen man ganz stark sein muss. Ich rede jetzt nicht von solchen, die die meisten Menschen beeinflussen und total daneben sind. Zum Beispiel durfte ich letztens Zeugin eines Gesprächs unter zwei Halbwüchsigen werden, bei dem es unter anderem um den Pickel auf der Stirn ging, der just an dem Tag auftrat, als der potenzielle nächste Freund getroffen werden sollte. Woraufhin breitgetreten wurde welche Klamotte man am besten anziehen sollte, wohin man gehen sollte, dass man aber nichts essen sollte und so weiter und so fort.
Wie schon erwähnt gibt es aber auch Momente, die nicht so leicht sind, die einschneidend sind und sich ins Gedächtnis brennen. Den lange geliebten Freund verlassen, weil es einfach nicht mehr geht. Die beste Freundin ziehen lassen, die sich bei jedem anderen meldet, bloß nicht bei dir. Alleine mit Problemen fertig werden, weil eben keiner mehr da ist, mit dem du über alles reden kannst und bei dem du weißt, dass er immer zu die Wahrheit sagt und zu dir hält.
Heute musste ich wieder von so einem Menschen, der immer geradeaus sagt, was er denkt, Abschied nehmen. Mein großer Cousin, den ich erst hasste und dann plötzlich in mein Herz schloss, als er nach Berlin zog, zieht von dannen. Er fliegt nach Spanien, kauft sich ein Fahrrad und radelt einmal quer durchs Land. Wie lange das dauern wird? Keine Ahnung, einen Rückflug gibt es bis jetzt noch nicht und so wie ich ihn kenne, wird der auch erst 5 Minuten vor Abflug gekauft. Ich freue mich für ihn, dass er seinen kleinen Traum einfach so druchzieht und bin natürlich auch mächtig stolz auf ihn. Aber ich werde ihn vermissen. Ich werde die Gespräche vermissen, in denen wir mit hannebüchenen Politiktheorien um uns werfen, das Pläneschmieden um meine Weltherrschaft vermissen. Es wird mir fehlen einfach im Dunkeln auf irgendeiner Parkbank zu sitzen und über das Universum zu sprechen. Ich werde es vermissen, seine Gedanken von seinen Augen abzulesen. Und ich werde es vermissen einfach nur irgendeinen Scheiß mit ihm zu bauen. Ich werde seine aufmunternden Worte vermissen, wenn es mir schlecht geht. Mir wird seine Weltverbesserungseinstellung fehlen. Ich werde es vermissen ihn zum Lachen zu bringen und ich werde seine Maßregelungen vermissen. Und seine Dreadlocks. Und die Blicke der Leute, wenn wir nebeneinander die Straße langlaufen; er der Alternative und ich das Püppchen. Ich werde sein Augenrollen vermissen und seine leise, ruhige Stimme.
Er fehlt mir.
Es gibt leider Momente im Leben, bei denen man ganz stark sein muss. Ich rede jetzt nicht von solchen, die die meisten Menschen beeinflussen und total daneben sind. Zum Beispiel durfte ich letztens Zeugin eines Gesprächs unter zwei Halbwüchsigen werden, bei dem es unter anderem um den Pickel auf der Stirn ging, der just an dem Tag auftrat, als der potenzielle nächste Freund getroffen werden sollte. Woraufhin breitgetreten wurde welche Klamotte man am besten anziehen sollte, wohin man gehen sollte, dass man aber nichts essen sollte und so weiter und so fort.
Wie schon erwähnt gibt es aber auch Momente, die nicht so leicht sind, die einschneidend sind und sich ins Gedächtnis brennen. Den lange geliebten Freund verlassen, weil es einfach nicht mehr geht. Die beste Freundin ziehen lassen, die sich bei jedem anderen meldet, bloß nicht bei dir. Alleine mit Problemen fertig werden, weil eben keiner mehr da ist, mit dem du über alles reden kannst und bei dem du weißt, dass er immer zu die Wahrheit sagt und zu dir hält.
Heute musste ich wieder von so einem Menschen, der immer geradeaus sagt, was er denkt, Abschied nehmen. Mein großer Cousin, den ich erst hasste und dann plötzlich in mein Herz schloss, als er nach Berlin zog, zieht von dannen. Er fliegt nach Spanien, kauft sich ein Fahrrad und radelt einmal quer durchs Land. Wie lange das dauern wird? Keine Ahnung, einen Rückflug gibt es bis jetzt noch nicht und so wie ich ihn kenne, wird der auch erst 5 Minuten vor Abflug gekauft. Ich freue mich für ihn, dass er seinen kleinen Traum einfach so druchzieht und bin natürlich auch mächtig stolz auf ihn. Aber ich werde ihn vermissen. Ich werde die Gespräche vermissen, in denen wir mit hannebüchenen Politiktheorien um uns werfen, das Pläneschmieden um meine Weltherrschaft vermissen. Es wird mir fehlen einfach im Dunkeln auf irgendeiner Parkbank zu sitzen und über das Universum zu sprechen. Ich werde es vermissen, seine Gedanken von seinen Augen abzulesen. Und ich werde es vermissen einfach nur irgendeinen Scheiß mit ihm zu bauen. Ich werde seine aufmunternden Worte vermissen, wenn es mir schlecht geht. Mir wird seine Weltverbesserungseinstellung fehlen. Ich werde es vermissen ihn zum Lachen zu bringen und ich werde seine Maßregelungen vermissen. Und seine Dreadlocks. Und die Blicke der Leute, wenn wir nebeneinander die Straße langlaufen; er der Alternative und ich das Püppchen. Ich werde sein Augenrollen vermissen und seine leise, ruhige Stimme.
Er fehlt mir.
Aus den Augen ist nicht aus dem Sinn müsstest du eigentlich mittlerweile auch mal gemerkt haben. Ich wäre froh über seine Entscheidung und bin auch neidisch darauf. Der Junge sieht wenigstens mal was von der Welt und was machen wir? Nix.
neeeeee, natürlich machen wir was! ich betrink mich grad mit meinem besten kumpel, versuche die beste “ich mach schluss” szene zu entwerfen und verknall mich. aber hauptsächlich betrink ich mich. auf MEINEN führerschein!!!
In wen verknallst du dich denn? Und vorallem wer wäre so bekloppt etwas mit dir anzufangen und das auch noch freiwillig.
mein lieber herr gesangsverein. das grenzt ja hier schon fast an mobbing..
Ich habe euch alle schrecklich lieb…