Schreiben.
Write to live.
Schreiben befreit mich aus meinem Gefängnis, welches ich mir selbst aufgebaut habe. Ich bin ein trauriger Mensch, der oft nicht weiß was er überhaupt will. Hasencore war und ist für mich eine Freiheit die ich nicht aufgeben möchte. Zur Zeit befinde ich mich auf einem Scheideweg, soll ich mit Hasencore aufhören? Ist es für meine weitere Karriere hilfreich oder zerstöre ich mir Chancen mit Hasencore? Ich habe schon öfters im Rahmen der Netzkulturdebatten darüber nachgedacht, ob ich mit Hasencore nicht zu extrem erscheine für den einen oder anderen. Ich selbst habe hier eine Grenze in letzter Zeit überschritten, ich habe Menschen verletzt mit meinen Texten. Ich habe die Menschen die mich lieben verletzt, dass tut mir Leid, doch kann ich die Vergangenheit nicht ändern doch bestimmt kann ich die Zukunft beeinflussen. Hasencore ist für mich mein Ventil, die Gewisse Anonymität die ich hier hatte, habe ich ausgenutzt, ich konnte mich hier abregen – Kurzschlussreaktionen die nicht sein mussten. Mittlerweile kennen mich viele von euch die hier diese Zeilen lesen persönlich, vielleicht zu persönlich. Demnächst werde ich mir zweimal überlegen was ich hier schreiben werde, doch ich werde weiterschreiben. Es ist mein Ventil. Vielen Dank, dass ihr mich begleitet doch man sollte aufhören wenn es am schönsten ist. Ich bin mal weg, das Leben muss wieder repariert und neu gebootet werden.
6 Kommentare zu

Chrissy schrieb am: 10.01.2010 14:50
du musst einfach so schreiben, dass es für dich befreiend ist, aber nicht für jeder Mann gleich ersichtlich was du etz eigentlich genau meinst oder so… ^^ Versuch ich auch :D
Anna schrieb am: 10.01.2010 17:56
Ich werde hier warten und auf ein baldiges wiederkommen hoffen.
Ich mag deine Texte!
Steffy schrieb am: 10.01.2010 22:11
Wichtig ist dass du ehrlich bist, aber am besten auf eine nicht verletzende Art und Weise – und das fällt mir persönlich oft schwer. Ich mag deine Art zu schreiben.
Thilo schrieb am: 12.01.2010 12:55
Vielen Dank für das kommentieren, die lieben Worte. Doch ich war niemals wirklich weg.
Thilo schrieb am: 12.01.2010 12:57
Versuche ich jedes mal, nur irgendwie will mir das unparteiische und neutrale nicht gelingen. Von daher gibts weiterhin immer wieder paar auf den Deckel nur ohne Namen und genaue Bezüge. Ausser es ist wirklich nötig.
charlotte schrieb am: 14.01.2010 20:36
ist es nicht irgendwie unvermeidbar über das leben zu schreiben,
was man lebt? gibt es da überhaupt eine alternative?
wenn du nicht geschrieben hättest, hättest du diese menschen
auf eine andere art und weise verletzt. niemand lebt doch ohne ventil.
ich weiss übrigens auch nie was ich will. ich weiss meistens nur was ich nicht will.