
Picture by LaBoèhme
Manche Wege im Lebe verlaufen sicher nicht gradlinig, es gibt Kreuzungen und Gabelungen auf dem Weg des Lebens. Doch welche sollte man nehmen? Links oder Rechts?
Zuerst der Kindergarten danach Vorschule oder direkt die Grundschule, alles ganz einfach bis dahin. Danach entscheiden Lehrer und Eltern meist für dich wie dein weiterer Weg der Schullaufbahn aussieht. Haupt-, Realschule oder doch das Gymnasium mit dem tollen Ruf ? Viele Eltern wählen für Ihrer Kinder das Gymnasium auf “Teufel komm raus”. Das Balg soll schließlich Abitur machen und Doktor, Professor werden.
Nach kurzer Zeit folgt jedoch meist schon die Ernüchterung und die ersten Rückschläge lassen nicht lange auf sich warten. Hilfe, mein Kind ist einfach zu doof für das Elitegymnasium (Dorfklasse), ‘na dann doch  lieber Realschule und dann Sachbearbeiter in einem guten mittelständigen Betrieb ohne Studium an einer Universität. Aufgrund allgemeiner Faulheit meinerseits lasse ich nun die nächsten paar Jahre auf der Realschule aus und somit auch die Pubertät, den ersten Sex und den dann doch noch geschafften Realschulabschluss. Man selbst ist zu diesem Zeitpunkt dann meist 16 oder 17 Jahre alt und muss sich das erste Mal in seinem Leben richtig entscheiden für das weitere Leben. Sollte man die Ausbildung direkt nach der Schule machen ohne eine weitere Qualifizierung an einer weiterführenden Schule oder sollte man doch noch zwei oder drei Jahre dranhängen und mit einem Fachabi sich auf Ausbildungssuche machen? -Schwere Entscheidung- Bei mir war es genau dieser Punkt an dem ich mich meines Erachtens falsch entschieden habe aus häufiger Sicht von heute. Ich entschied mich für ein Fachabitur an einer Wirtschaftschule auch Höhere Handelsschule genannt entgegen eines Fachabitur an einer Schule mit “Medien und so”. Die HöHa wurde mit einem Jahr mehr als nötig und einer großen Portion Glück gemeistert. Darauf folgten  dutzende Bewerbungsschreiben und Absagen für kaufmännische Berufe und wahrscheinlich doppelt so viele Bewerbungen als Mediengestalter. Am Ende diesen Ganzen war es dann doch der Beruf über die Connections, ein kaufmännischer Beruf.
Dieser Abschnitt meines Lebens liegt nunmehr zweieinhalb Jahre hinter mir und was soll ich sagen? Ich glaube mit einem rein kaufmännischen Beruf werde ich wohl zwar nicht das große Glück und meine persönliche Erfüllung finden aber er füttert das Portmonnaie. Anzumerken ist jedoch, dass ich als eine Person die ständig über seinen Beruf herzieht mich trotzdem reinhänge und auch in gewissen Maße an ihm hänge. Hier ist auch leider der jetzige Knackpunkt. Nächste Woche Montag habe ich meine praktische Prüfung (wird bestimmt ein Klacks und so…)  vor einem IHK Ausschuss und danach ? Ich weiß es nicht Arbeitslosengeld dann Hartz und nebenbei eine Menge Bewerbungen schreiben vielleicht oder meine Firma sagt mir das ich noch dabei bin später.
Picture by Whiskiii
FUCK YEAH WE’RE GENERATION LOST!
Seine Ausbildung inmitten einer weltweiten Wirtschaftskrise ist ungefähr als beim “Ring überstecken” bei der eigenen Hochzeit zu bemerken, dass man Dünnschiss hat. Es kann nur in die Hose gehen. Im Transportgewerbe sind die Preise im Keller und freie Arbeitsstellen für Berufsanfänger kann man auch vergessen.
Falsche Zeit – Falscher Ort – Falsche Entscheidung ?
Zeitweise könnte ich einfach nur heulen wie infantil ich doch in manchen Dingen bin. Auf der einen Seite heule ich rum, dass ich Hilfe brauche und möchte und wenn mir Sie jemand anbietet dann mach ich zu und eventuell kann die Person sich dann noch böse Sachen anhören.
Der Kölner sagt: “Es het noch immer jot jeejange.” ich sage euch ich bin diesmal richtig angeschissen und nicht nur ich.
PS: Den Text widme ich allen Azubis die dieses Jahr ihre Ausbildung beenden, möge die Macht mit euch sein oder zu mindestens die ARGE.
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Manche Wege im Lebe verlaufen sicher nicht gradlinig, es gibt Kreuzungen und Gabelungen auf dem Weg des Lebens. Doch welche sollte man nehmen? Links oder Rechts?
Zuerst der Kindergarten danach Vorschule oder direkt die Grundschule, alles ganz einfach bis dahin. Danach entscheiden Lehrer und Eltern meist für dich wie dein weiterer Weg der Schullaufbahn aussieht. Haupt-, Realschule oder doch das Gymnasium mit dem tollen Ruf ? Viele Eltern wählen für Ihrer Kinder das Gymnasium auf "Teufel komm raus". Das Balg soll schließlich Abitur machen und Doktor, Professor werden.
Nach kurzer Zeit folgt jedoch meist schon die Ernüchterung und die ersten Rückschläge lassen nicht lange auf sich warten. Hilfe, mein Kind ist einfach zu doof für das Elitegymnasium (Dorfklasse), 'na dann doch  lieber Realschule und dann Sachbearbeiter in einem guten mittelständigen Betrieb ohne Studium an einer Universität. Aufgrund allgemeiner Faulheit meinerseits lasse ich nun die nächsten paar Jahre auf der Realschule aus und somit auch die Pubertät, den ersten Sex und den dann doch noch geschafften Realschulabschluss. Man selbst ist zu diesem Zeitpunkt dann meist 16 oder 17 Jahre alt und muss sich das erste Mal in seinem Leben richtig entscheiden für das weitere Leben. Sollte man die Ausbildung direkt nach der Schule machen ohne eine weitere Qualifizierung an einer weiterführenden Schule oder sollte man doch noch zwei oder drei Jahre dranhängen und mit einem Fachabi sich auf Ausbildungssuche machen? -Schwere Entscheidung- Bei mir war es genau dieser Punkt an dem ich mich meines Erachtens falsch entschieden habe aus häufiger Sicht von heute. Ich entschied mich für ein Fachabitur an einer Wirtschaftschule auch Höhere Handelsschule genannt entgegen eines Fachabitur an einer Schule mit "Medien und so". Die HöHa wurde mit einem Jahr mehr als nötig und einer großen Portion Glück gemeistert. Darauf folgten  dutzende Bewerbungsschreiben und Absagen für kaufmännische Berufe und wahrscheinlich doppelt so viele Bewerbungen als Mediengestalter. Am Ende diesen Ganzen war es dann doch der Beruf über die Connections, ein kaufmännischer Beruf.
Dieser Abschnitt meines Lebens liegt nunmehr zweieinhalb Jahre hinter mir und was soll ich sagen? Ich glaube mit einem rein kaufmännischen Beruf werde ich wohl zwar nicht das große Glück und meine persönliche Erfüllung finden aber er füttert das Portmonnaie. Anzumerken ist jedoch, dass ich als eine Person die ständig über seinen Beruf herzieht mich trotzdem reinhänge und auch in gewissen Maße an ihm hänge. Hier ist auch leider der jetzige Knackpunkt. Nächste Woche Montag habe ich meine praktische Prüfung (wird bestimmt ein Klacks und so...)  vor einem IHK Ausschuss und danach ? Ich weiß es nicht Arbeitslosengeld dann Hartz und nebenbei eine Menge Bewerbungen schreiben vielleicht oder meine Firma sagt mir das ich noch dabei bin später.
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FUCK YEAH WE'RE GENERATION LOST!
Seine Ausbildung inmitten einer weltweiten Wirtschaftskrise ist ungefähr als beim "Ring überstecken" bei der eigenen Hochzeit zu bemerken, dass man Dünnschiss hat. Es kann nur in die Hose gehen. Im Transportgewerbe sind die Preise im Keller und freie Arbeitsstellen für Berufsanfänger kann man auch vergessen.
Falsche Zeit - Falscher Ort - Falsche Entscheidung ?
Zeitweise könnte ich einfach nur heulen wie infantil ich doch in manchen Dingen bin. Auf der einen Seite heule ich rum, dass ich Hilfe brauche und möchte und wenn mir Sie jemand anbietet dann mach ich zu und eventuell kann die Person sich dann noch böse Sachen anhören.
Der Kölner sagt: "Es het noch immer jot jeejange." ich sage euch ich bin diesmal richtig angeschissen und nicht nur ich.
PS: Den Text widme ich allen Azubis die dieses Jahr ihre Ausbildung beenden, möge die Macht mit euch sein oder zu mindestens die ARGE.