Jetzt ist es soweit. Ganz bewusst spare ich das “endlich” aus, aber dazu später mehr.
Die letzten Monate hat es sich abgezeichnet; man hörte gelegentlich Tambour Gruppen durch die Straßen ziehen, die Musik auf den Feiern hatte zunehmend mehr Irish- Folk Charakter, mittel- alte Herrschaften grölten öfter mal nen Text mit. Seit ein paar Wochen trifft man zunehmend mehr Kostümierte an und in den Supermärkten grinsen einen hässliche Clowns- Fratzen die über Luftschlangen und Konfetti hängen an. Ab morgen gehts dann richtig los. Karneval. Die fünfte Jahreszeit. Fastelovend. Oder wie ich es lieber nenne: Der fünfte Höllenkreis.
Es gibt in meinen Augen keine schlimmere Zeit in Köln zu sein, als jene, in der sich die Kölner bunt, laut und hacken- stramm als DIE Städter schlechthin feiern. Karneval in Köln ist in meinen Augen die größte Heuchlerei und Augenwischerei seit man sein schlechtes Gewissen mit einer Zehn Euro Spende “für Afrika” erleichtern kann.
Die selben verschrobenen, nörglerischen, nervigen, erzkonservativen, rassistischen, chauvinistischen und narzisstischen Spießer, die die Cops rufen, weil du um fünf nach zehn AC/DC zu laut hörst, hinter vorgehaltener Hand lästern weil deine Hose zerfetzt ist, bei nem bärtigen Araber direkt “Taliban” vermuten, Homosexualität für ne Krankheit halten und behaupten die Frau gehört hinter den Herd und ne allein erziehende junge Mutter ohne Mann sein sozial verwahrlost, die selben Typen stellen sich auf die Straße, kippen sich sechs Tage lang nicht enden wollende Massen an Bier und Schnaps in die Rübe, und stoßen an auf ihre weltoffene, tolerante heitere Art.
Das reicht aber noch nicht. Um diese Farce auf die Spitze zu treiben klauen regionale Musik Combos traditionelle irische Melodien, drehen sie durch den musikalischen Fleischwolf, würzen den daraus resultierenden Matsch mit sinnloser Thematik und Kölner Dialekt, ziehen ne Pelle aus Weltoffenheit und Lokalpatriotismus darüber, und verkaufen die entstandene Kack- Wurst als “Karnevals- Musik”.
Doch auch das scheint nicht genug Anstrengung genug zu sein, um mir sechs Tage Hölle zu bescheren, den die “Dorfjugend” rundet das ganze ab. Wie viele der Alten, haben diese auch keinen blassen schimmer, woher der Karneval, geschweige den der Kölner Karneval eigentlich stammt. “Irgendwas mit Frankreich halt…” – Ja ja… Ich ramm dir gleich irgendwas mit Frankreich in den Arsch, vorzugsweise den Eiffelturm, du Pimmelkopp. Aus Botzdorf bei Bornheim kommen, keine Ahnung haben warum man sich hier gerade die Hirse zukippt, aber Hauptsache “Isch bin enne kölsche Jung!” über den Altermarkt brüllen. Mächtig beeindruckend!
Und dann heult man in den Medien darüber, das Jugend so aggressiv ist. Letztes Jahr Karneval: Das blutigste Karneval seit Jeher. Alleine an Weiberfastnacht in Köln wurden 59 Schlägereien, 80 Streitigkeiten, 43 Randalierer, 66 hilflose Personen und 115 Körperverletzungen gemeldet. Na das kommt ja überraschend. Was hat man denn erwartet? Hier ein kleines soziologisches Experiment. Man nehme (und jetzt verallgemeinre ich drastisch, um meinem Beispiel zu mehr Ausdruck zu verhalfen) eine Gruppe Jugendliche mit schwierigem sozialem Hintergrund, behandel sie über ein halbes Jahrzehnt mit Buschido, Ballerspielen und allem was in den Medien und der Umwelt sonst so hochstilisiert wird. Dann subtrahiere man Intelligenz, addiere jede Menge Alkohol, und stecke sie in eine anarchistische Umgebung voller naiver, ebenso betrunkener Jugendlicher. Das Resultat ist sicherlich überraschend.
Es gibt sicherlich hunderte Schlägereien, bei denen andere Charaktere eine Dominante Rolle spielen, aber die meisten werden was mit Vollsuff, jugendlicher Dummheit und der Anarchie die Karneval in Köln herrscht zu tun haben.
Und dann die wahnsinnigen Massen an Müll die “entstehen”, damit man diesen verdammten Zirkus abziehen kann… Im Ernst jetzt, können wir unser Geld nicht, ich weiß nicht, für mehr öffentliche Toiletten ausgeben? Oder zumindest was sinnvolles von den Schwachsinnigen in die Menge werfen lassen wie Kondome, oder Bücher, oder zumindest Comics…
Hatte ich schon die schlechte “Musik” erwähnt?
Und, NEIN, ich bin nicht nur so ANTI, sondern aus gutem Grund. Aus Prinzip!
Fazit: Ich kann gar nicht so viel trinken wie ich kotzen will…
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=3vkE5Xs5omA[/youtube]
Jetzt ist es soweit. Ganz bewusst spare ich das "endlich" aus, aber dazu später mehr.
Die letzten Monate hat es sich abgezeichnet; man hörte gelegentlich Tambour Gruppen durch die Straßen ziehen, die Musik auf den Feiern hatte zunehmend mehr Irish- Folk Charakter, mittel- alte Herrschaften grölten öfter mal nen Text mit. Seit ein paar Wochen trifft man zunehmend mehr Kostümierte an und in den Supermärkten grinsen einen hässliche Clowns- Fratzen die über Luftschlangen und Konfetti hängen an. Ab morgen gehts dann richtig los. Karneval. Die fünfte Jahreszeit. Fastelovend. Oder wie ich es lieber nenne: Der fünfte Höllenkreis.
Es gibt in meinen Augen keine schlimmere Zeit in Köln zu sein, als jene, in der sich die Kölner bunt, laut und hacken- stramm als DIE Städter schlechthin feiern. Karneval in Köln ist in meinen Augen die größte Heuchlerei und Augenwischerei seit man sein schlechtes Gewissen mit einer Zehn Euro Spende "für Afrika" erleichtern kann.
Die selben verschrobenen, nörglerischen, nervigen, erzkonservativen, rassistischen, chauvinistischen und narzisstischen Spießer, die die Cops rufen, weil du um fünf nach zehn AC/DC zu laut hörst, hinter vorgehaltener Hand lästern weil deine Hose zerfetzt ist, bei nem bärtigen Araber direkt "Taliban" vermuten, Homosexualität für ne Krankheit halten und behaupten die Frau gehört hinter den Herd und ne allein erziehende junge Mutter ohne Mann sein sozial verwahrlost, die selben Typen stellen sich auf die Straße, kippen sich sechs Tage lang nicht enden wollende Massen an Bier und Schnaps in die Rübe, und stoßen an auf ihre weltoffene, tolerante heitere Art.
Das reicht aber noch nicht. Um diese Farce auf die Spitze zu treiben klauen regionale Musik Combos traditionelle irische Melodien, drehen sie durch den musikalischen Fleischwolf, würzen den daraus resultierenden Matsch mit sinnloser Thematik und Kölner Dialekt, ziehen ne Pelle aus Weltoffenheit und Lokalpatriotismus darüber, und verkaufen die entstandene Kack- Wurst als "Karnevals- Musik".
Doch auch das scheint nicht genug Anstrengung genug zu sein, um mir sechs Tage Hölle zu bescheren, den die "Dorfjugend" rundet das ganze ab. Wie viele der Alten, haben diese auch keinen blassen schimmer, woher der Karneval, geschweige den der Kölner Karneval eigentlich stammt. "Irgendwas mit Frankreich halt..." - Ja ja... Ich ramm dir gleich irgendwas mit Frankreich in den Arsch, vorzugsweise den Eiffelturm, du Pimmelkopp. Aus Botzdorf bei Bornheim kommen, keine Ahnung haben warum man sich hier gerade die Hirse zukippt, aber Hauptsache "Isch bin enne kölsche Jung!" über den Altermarkt brüllen. Mächtig beeindruckend!
Und dann heult man in den Medien darüber, das Jugend so aggressiv ist. Letztes Jahr Karneval: Das blutigste Karneval seit Jeher. Alleine an Weiberfastnacht in Köln wurden 59 Schlägereien, 80 Streitigkeiten, 43 Randalierer, 66 hilflose Personen und 115 Körperverletzungen gemeldet. Na das kommt ja überraschend. Was hat man denn erwartet? Hier ein kleines soziologisches Experiment. Man nehme (und jetzt verallgemeinre ich drastisch, um meinem Beispiel zu mehr Ausdruck zu verhalfen) eine Gruppe Jugendliche mit schwierigem sozialem Hintergrund, behandel sie über ein halbes Jahrzehnt mit Buschido, Ballerspielen und allem was in den Medien und der Umwelt sonst so hochstilisiert wird. Dann subtrahiere man Intelligenz, addiere jede Menge Alkohol, und stecke sie in eine anarchistische Umgebung voller naiver, ebenso betrunkener Jugendlicher. Das Resultat ist sicherlich überraschend.
Es gibt sicherlich hunderte Schlägereien, bei denen andere Charaktere eine Dominante Rolle spielen, aber die meisten werden was mit Vollsuff, jugendlicher Dummheit und der Anarchie die Karneval in Köln herrscht zu tun haben.
Und dann die wahnsinnigen Massen an Müll die "entstehen", damit man diesen verdammten Zirkus abziehen kann... Im Ernst jetzt, können wir unser Geld nicht, ich weiß nicht, für mehr öffentliche Toiletten ausgeben? Oder zumindest was sinnvolles von den Schwachsinnigen in die Menge werfen lassen wie Kondome, oder Bücher, oder zumindest Comics...
Hatte ich schon die schlechte "Musik" erwähnt?
Und, NEIN, ich bin nicht nur so ANTI, sondern aus gutem Grund. Aus Prinzip!
Fazit: Ich kann gar nicht so viel trinken wie ich kotzen will...
[...] schon äußerst wackelige Nächstenliebe auf die nächsten Monate hinauf vollelends zu – versauen. Dabei gab es dieses Jahr sogar einen vernünftigen Grund, wenigstens einen Wagen auf dem [...]