Goodbye Felllas

diconnect Goodbye Felllas
Derzeit bin ich am überlegen wirklich alle meine Webaccounts zu deaktivieren, mein iPphone mit einem nur Telefonierhandy einzutauschen und einfach ein halbes Jahr nicht mehr online zu sein
Der einzige Grund es nicht zu machen seit Ihr. Ihr meine virtuellen Freunde. Ihr seid es, die mich diesen Blog weiter am Leben halten lassen. Ich finde es immer wieder toll, wenn ich bei verschiedenen Veranstaltungen euch persönlich kennen lerne. Durch das Internet habe ich viele Freunde und Bekannte kennengelernt und schätzen gelernt. Mit der Zeit musste man immer wieder feststellen, dass unter den sogenannten Freunden viele Blender und Egozentriker waren, die es einfach geniessen sich selbst darzustellen – gut jeder der aktiv das Internet mit seinem geistigen Ausflüssen zumüllt, so wie ich gerade, gehört wohl diesem Schemata an – doch gibt es immer wieder einzelne besondere Personen die einem das Leben doch ein wenig versüssen und schöner machen.
Zum einen sind es die Menschen warum ich hier im Netz bleibe zum anderen ist es einfach so, dass ich nicht mehr ohne kann und doch gerne würde, solange ich in Deutschland bleibe. Ich sollte vielleicht einfach mal wieder Urlaub machen, einfach die Sachen packen und abhauen. Raus aus der virtuellen Realität und realen Virtualität. Disconnect yourself.

Eine Woche in ein Land fahren in dem ich keinen Internetzugang mir ermöglichen kann, kein offenes Wlan finde und einfach nur offline Kraft tanken kann. Ein weiteres Problem zeigt sich mittlerweile bei mir auch auf, alle meine Freunde haben Facebook, Flickr, Twittern oder bloggen – teilweise wegen mir – oder einfach nur weil sie es schon vorher gemacht haben.
Früher sind wir weggegangen haben uns die Birne weggesoffen und heute? Bei Qype suchen wir einen Laden aus der gute Bewertungen hat, gucken mit der Bahn App wann der Zug kommt, checken noch einmal kurz die Mails auf dem Weg, kündigen via Twitter an das wir uns gleich voll toll besaufen werden. Kommen an – einloggen bei Gowalla und Foursquare, Nearby Tweets gucken wer schon da ist, Emails prüfen. Bier bestellen. Twittern das wir Bier bestellt haben. Mehr Bier bestellen, Mails checken, Twittern das wir alleine hier sind und das Qype gelogen hat. Bier bestellen!!1  Blackout. Am nächsten morgen wachen wir auf und stellen fest das wir nicht wissen wo wir sind – Google Maps Ortungsfunktion nutzen, Daily Mugshot machen – Wir finden nachhause, stellen fest das wir seit 21 Stunden in der Kneipe von gestern eingeloggt sind. Emails checken. Feststellen das wir eine Ähnlichkeit der SMS auf dem Handy mit denen  der veröffentlichten auf SMS von Gesternnacht feststellen können. Peinlich berührt sein.
Und warum kann ich mir jetzt eigentlich bei YouPorn beim Sex mit der fetten Sau von heute Morgen selbst zusehen?
Ich sage es euch: Disconnect yourself sometimes! Wir sollten die Iphones mal auslassen und wieder richtig saufen, so analog wie früher.





Auf diesen Artikel gibt es 4 Reaktionen

  1. Chrissy sagt:

    Ich weiß nicht was die ganzen Leute haben ^^
    Wenn ich daheim bin, ist der PC an, läuft Twitter, ICQ, Skype und Co. Aber wenn ich weg bin, dann ist er aus. Dann ist nichts mit Twitter, ICQ, Skype und Co. Wenn man Glück hat, hab ich mein Handy dabei und man kann mir eine SMS schicken, wenn man Pech hat, liegts daheim aufn Nachtisch.

    Man muss sich nur nicht dieses neumodische Zeugs alles kaufen. Okay, mein Handy kann auch ins Internet, man kann sich auch dafür “Apps” runterladen, aber mein Handy gibts wenigstens ohne Internetflatrate. D.h.: ich müsste eine Menge Plechen dafür, dass ich mal eben twittere, dass ich grad auf der Pipibox im Kaufland bin!

    Viele schaffen sich ja selbst die Vorraussetzungen dafür, dass sie ständig im Netz hängen!

  2. [...] zum Beispiel gestern gesehen bei Thilo. Er schreibt darüber sein Leben einfach mal offline gehen zu lassen. Facebook, Facebook seien zu lassen und einfach mal die Welt genießen ohne an den nächsten Tweet [...]

  3. Jenny sagt:

    Wie viel wir online sind, können wir, wie Chrissy schon andeutete, selbst bestimmen. Es liegt also alles an Dir.

  4. stiller sagt:

    Manchmal hilft es einfach nicht alles so wichtig zu nehmen. Das internetfähige Handy mal zuhause lassen, wenn man in den Park geht. Während der Arbeit mal nicht bei Facebook reinschauen. Mal nicht twittern, wenn der Hund ein Bäuerchen gemacht hat. Und mal dazu stehen, wenn man es trotzdem tut. Dann gehört es zum Leben und bereitet vielleicht alles ein bisschen Freude und dann ist das sicher nicht allzu schlecht. :)

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