Nur in meinem Kopf?

Costella · · Allgemeines Kunst

Das Neuseeländische Bookcouncil, eine Non-Profit Organisation, die sich der Liebe zum Geschriebenen Wortgut verschrieben hat und seit den 70ern damit befasst ihre Landsleute zum lesen zu motivieren, hat sich mit dem kleinen Streifen etwas richtig hübsches einfallen lassen, um die Bevölkerung zum Lesen zu animieren. Und zwar eine Darstellung, wie Bücher ihre beinhalteten Geschichten zum Leben erwecken.

Wenn ich ein Buch lese und die Storyline mich so richtig in ihren Bann zieht, werden in meinem Kopf die Figuren und Orte lebendig. Mit jeder neuen Zeile nimmt das Geschriebene eine klare Form an, wie vermutlich jeder Leser sie sieht, und doch ist sie völlig einzigartig, weil es vermutlich niemand genau so sieht, wie ich mir die Wörter, Sätze und Beschreibungen vor meinem geistigen Auge ausmale. Das ist der Grund, warum Buchverfilmungen oft nicht die hohen Erwartungen treffen, wenn gelesene Geschichten für das breite Publikum aufbereitet werden (wenn man mal von Abänderungen der Story im Drehbuch absieht).

Bisher hat mich übrigens nur eine Geschichtenverfilmung so richtig überzeugt, wie die ursprünglich geschriebenen Seiten des Autors. Und das war die Leinwandversion von Stephen King’s Novelle “Die Leiche” (aus der Novellensammlung “Frühling Sommer Herbst und Tod”), die 1986 unter dem Namen Stand By Me – Das Geheimnis eines Sommers in die Kinos kam. Aber dies, sei nur am Rande erwähnt.

Der Autor

Costella ist eine kameraabhängige Canonfotografin die ihre Liebe zur Typographie auslebt. Desweiteren möchte sie mit Batman schlafen und Fledermausbabies haben oder so ähnlich.

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