Sax me!

Als großer Fan nahezu jeder Musik stelle ich eine zunehmende Anzahl von mir zusprechenden Instrumenten fest, die ich teilweise nicht kannte oder schlichtweg nicht mochte. Wahrscheinlich wird man einfach aufgeschlossener. Vor ein paar Jahren hätte ich mir einen Song wahrscheinlich nicht einmal angehört wenn er auf Platz 1 der Singlecharts gestanden hätte. Aber der Musikalische Horizont erweitert sich Jahr um Jahr oder sogar Tag für Tag. Nur einem Instrument gegenüber bin ich im höchsten Maß unaufgeschlossen.
Dem Saxophon.
Das stimmt nicht ganz. Dem typischen 80′s Saxophon. Ich kann es nicht ändern, aber jedes mal wenn ich es höre, bilden sich vor meinem geistigen Auge blau ausgeleuchtete Nebelschwaden, aus denen mir eine Frau entgegen schreitet. Sie trägt nichts außer einem Glas Sekt, Leoparden-Pöpms, einem neongrünen Tanga dessen Bund weit über die Hüfte reicht, den dazu passenden BH, und eine Dauerwelle. Während sie so, einen Fuß vor den anderen setztend, auf mich und meine weiße Plüsch-Couch zukommt, zieht sie lasziv an ihrer Marlboro 100, und bläst den eine so große Rauchwolke aus, dass ihre Smokey-Eyes kurz nicht zu sehen sind. Doch als sie gerade lächelnd und sinnlich „Entspann dich!“ säuselt, greife ich nach der Shotgun unter mir und schieße ihr ins Gesicht. Kurz darauf stirbt der Saxophonist im beigen Anzug mit Sonnenbrille.
Nur einen Song kann ich hören ohne diese verstörende Vision.
Diesen

0 Sax me!




Auf diesen Artikel gibt es 3 Reaktionen

  1. catha sagt:

    Pöpms? :-)
    Interessanter Song.

  2. PoliFunk sagt:

    Alle Rechtschreibefehler sind beabsichtigt und dienen der allgemeinen Klugscheißerei. Danke trotzdem :-)

  3. catha sagt:

    Das das beabsichtigt war, war mir selbstverständlich klar, dennoch war diese Wortkreation eine besondere Erwähnung wert. :D
    Hehe.

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