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Au revoir!

Meine Lieben! Es war eine nette Zeit, aber ich höre auf.

Ich hab einfach keine Geduld mehr hier irgendwelche Texte zu schreiben, die meiner Meinung nach eh keiner liest. Außerdem finde ich auch einfach nicht mehr die Zeit mich an meinen PC zu setzen und mir irgendwas aus den Fingern zu saugen. Alles was mich berührt, was ein schönes Thema zum Schreiben geben würde, möchte ich einfach nicht hier preisgeben, denn es sind Dinge, die ich meinen Freunden erzähle, Leuten, die es interessiert und die mir in diesen Momenten auch beistehen. Es war toll immer irgendein Ventil zu haben, wenn die BVG wieder mal gestreikt hat oder mir die Gesellschaft auf den Sack ging. Aber ich hab einfach nicht mehr die muße hier irgendwas breitzutreten, was schon so ausgelutscht ist, dass es niemanden mehr interessiert. Ich gehöre einfach nicht in die “Blogosphäre”, mir geht einfach keiner ab wenn ich Marcel von Amy&Pink treffe. Was eigentlich so sein müsste, oder? (Er ist ein echt sympatischer Kerl, aber ich glaube diese ganzen Blogstricher, die ihn so behandeln, als wäre er ein guter Kumpel, obwohl man sich noch nie getroffen hat, gehen ihm auch gehörig auf den Sack…)

Und zu guter Letzt ist der wohl ausschlaggebenster Grund für mein Aufhören der, dass ich mich mit Hasencore nicht mehr identifizieren kann und mich hier einfach nichts mehr hält. Vielleicht eröffne ich irgendwann einen eigenen Blog, auf dem ich mich austoben kann und wo es ein bisschen zarter zugeht.

Also in diesem Sinne, danke fürs Lesen und euch allen noch viel Spaß hier!

@N07/3399532755">Hermione´s Secret

Danke!

Ein herzliches Dankeschön geht raus an das Centerverwaltungsmöchtegernmanagement des Alexa und sämtlicher anderer Shoppingcentren im ganzen Land. Naja, zumindest in Berlin.

Ich möchte dafür danken, dass die besten Weihnachtsgeschenke wahrscheinlich schon im August verkauft wurden und nur noch Scheiß in die Läden gestopft wird, den niemand haben will.

Danke, dass es keine Einlasskontrollen in den Centern gibt, sodass ich schön viel Lustiges erleben drufte, aber auch kleine Terrorkinder anbrüllen durfte, die der Meinung waren an meinem Tisch wackeln zu müssen, damit sich der Kaffee auf meine Hose ergießt. Danke an alle alternativen, anti-autoritär erziehenden Mütter, die mich anstatt des ungehobelten Blags anbrüllen.

Danke, dass es noch Piercer gibt, die mir innerhalb von 5 Minuten 2 weitere Löcher in meinen Körper rammen und mich somit zu einem ausgeglichenderen Menschen machen.

Fazit: Schmerz hilft gegen totales Ausrasten.

O du Besinnliche!

Ich geh nicht joggen, ich lauf lieber gleich Amok!

Kaum zu fassen was für Idioten unterwegs sind, wenn es wieder mal auf Weihnachten zugeht. Ich möchte mal wissen, aus welchen Löchern die plötzlich alle gekrochen kommen. Furchtbar. Teilweise hab ich das Gefühl, dass die alle in einem Dorf gezüchtet werden, nur um zur Weihnachtszeit freigelassen zu werden und den heiligen Parteiauftrag zu erfüllen. Sämtliche normale Bürger – meine Wenigkeit natürlich mit einbezogen – dazu zu zwingen nur noch schreiend und fluchend durch die Stadt zu rennen. Meiner Vermutung nach liegt dieses höchst ominöse Dorf gleich neben dem, aus dem die ganzen Talkshowgäste kommen. Anmerkung: Bitte erzählt mir nicht, dass das alles Schauspieler sind. Ich freu mich doch immer so über Sonja Kraus mit ihrem lustigen Rückblick…

Oder das ist alles ein Plan der Regierung in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft. Was wesentlich logischer wär. Ich laufe also heute quer durch die Stadt, um endlich meine Weihnachtsgeschenke zu holen, finde natürlich nichts, aber auch rein gar nichts, und selbst wenn ich etwas gefunden hätte, wäre ich schnellstmöglich ohne das Teil meiner Begierde aus dem Laden geflüchtet. Warum? Weil plötzlich aggressive, verwirrte, laute und aufdringliche Leute um mich rum gestanden hätten. Da krieg ich sofort Panik und bin in nullkommanix raus aus dem Geschäft. Das schlimmste sind allerings die überfüllten Center. Ich dachte eigentlich, dass man im Winter die ekelhaften Gerüche anderer Menschen nicht wahrnehmen könnte, aber weit gefehlt. Überall in der Luft hängt der Angstschweiß, die Leute drängeln sich an dich ran, sodass du im Nachhhinein riechst wie ne Boulette. Und dann sind die noch so verdammt kackendreist. Hallo?! Ich bin ein kleines unschuldiges Mädchen, was einfach nur schnell alles hinter sich bringen will (man, das erinnert mich an meine Entjungferung…) und dann schubsen mich so grobe 120 Kilo-Typen hin und her als wäre ich ein Punchingball. Die rempeln sich an, schubsen sich zur Seite, stellen sich Beine und brüllen sich an. Und das allein vorm Bäcker! Da hab ich die Flucht ergriffen, bin einer Dame hintergerannt, die sich auf brutalste Weise den Weg durch die Menschen gebahnt hat – und prompt bleibt die blöde Kuh stehen. Mir nichts dir nichts läuft die einfach nicht mehr weiter. Und ich natürlich – zack! – in sie reingerannt. Und meine Güte die Alte kannte Hasstiraden..

Fazit: Nix gefunden, Füße tun weh und morgen dasselbe Spiel von vorn. Aber diesmal gehts ins “Alexa”. Und zwar um 10 Uhr in der Früh. Scheißegal wie müde ich sein werde, hauptsache ich finde mal langsam Geschenke. Und jetzt werd ich mir noch zirka 150 Schimpfwörter zurechtlegen. Muss schließlich gut vorbereitet sein..

Mutter Theresa

Irgendwie hab ich keine Lust mehr zu bloggen. Was zum einen Teil an meiner herannahenden Winterdepression und zum anderen Teil an den noch nicht vorhandenen Weihnachtsgeschenken für meine Liebsten liegen könnte.

Aber ein anderer Grund ist der, dass ich Angst habe. Thilo schreibt meines Erachtens jedes Mal, dass er sich gleich auf seine Lesbenpornos einen runterholen würde. Und Polifunk… Naja, ist halt Polifunk und begrüßt seine Leser mit höchst eigenwilligen Kompositionen. Und ich? Ich bin ein Mädchen und würde gerne über die lustigen Schneeflocken, Weihnachtsmärkte und irgendwelchen anderen rosaroten Scheiß schreiben. Aber irgendwie glaube ich nicht, dass das hierher passen würde. Deswegen pausiere ich mal wieder ein bisschen mit dem Bloggen, versuche noch vor dem 24. rauszufinden, was ich verschenken könnte und warte ab. Ich warte, bis ich Mordfantasien habe, die ich euch mitteilen kann, weil ich dann wenigstens weiß, dass vielleicht mal ein kurzer Blick auf einen Eintrag geworfen wird, wo keine Fotzen, Schwänze und Ärsche vorkommen.

Oder ich bau jetzt vollkommen zusammmenhangslos in einen Kleinmädchenbeitrag, der vom Suchen und Finden der Liebe handelt, Wörter wie “Ficken”, “Blasen” oder “Titten” ein. Und dann werden eure Augen eh dran hängen bleiben.

Und zu guter Letzt wollte ich nur mitteilen, dass ich nicht immer dieses verdammte Mädchen-Dummchen-Blondchen-Klischee bediene. Es liegt an der Weihnachtszeit. Da bin ich immer vollgestopft mit Plätzchen, Harmonie und Liebe.

Beziehungsstatus!

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Mein lieber Scholli, da soll doch mal einer sagen ich wäre nicht gefragt. Pah! Hiermit wünsche ich allen, die mich früher gehänselt haben die Krätze an den Hals. Und mir selbst. Ich bin vergeben. Wie konnte es nur dazu kommen?

@N00/3751354690">She is my drugEigentlich ja ganz nett, aber wenn man bedenkt, dass ich mit meinem (mittlerweile sehr wahrscheinlich) Exfreund noch nicht mal offiziell auseinander bin und demnächst noch der Thilo zu Besuch kommt, der mich wahrscheinlich wieder mal um den Verstand bringen wird – in so ziemlich allen Variationen, die ihr kleinen Schweinchen grad in euren hübschen Köpfen habt – und dazu noch kommt, dass der Typ, an den ich nun geraten bin, ähm wie soll man sagen; gewissermaßen mein Vorgesetzter ist, scheint die ganze Sache doch ganz problematisch.

Füsseln wir mal alles auf…

1. Der “Lisa, du verhältst dich so unreif und bockig, wie ein Kleinkind, dass seinen Milchreis nicht aufessen will” (ja, er sagte das tatsächlich genau so und in keiner abgeänderten Form) – Typ meldet sich einfach nicht mehr und scheut anscheinend davor den Wahnsinn der Rachegöttin zu spüren. Ein Feigling, der es verdient hätte bloßgestellt zu werden. Und mal ganz ehrlich, wer nicht mal den Anstand besitzt, um zu sagen “Fick dich ins Knie, ich will dich nicht mehr sehen du unreifes Früchtchen!”, der hat doch irgendwie was falsch gemacht. Also frage ich mich, wie ich an einen Kerl geraten konnte, der das Beziehungsaus mitteilt, indem er sich einfach nicht mehr meldet und aus Angst vor einer Konfrontation -  aus der eindeutig hervorgehen würde, dass er ein Schlappschwanz ist und es mich sehr wundert, dass er nach dem Sex nicht geweint hat – wahrscheinlich alles tun wird, um mich zu meiden. Aber den Gefallen tu ich ihm nicht. Ich werde mich ganz ruhig und gelassen – wie ich nunmal bin – mit ihm hinsetzen und ihm ins Gesicht brüllen, dass er doch nicht mal alle Tassen im Schrank hat sich hinzusetzen und mich als unreif zu betiteln, wobei er selbst kaum Licht sehen würde, wenn ich direkt mit einer Taschenlampe vor seinem Gesicht rumwedeln würde…

2. Thilo der Hengst kommt über Silvester nach Berlin und wird auch bei mir wohnen, egal wie häufig sich mein Beziehungsstatus bis dahin noch ändern wird. Oder auch nicht. Aber er wird hier sein… Denkt, was ihr wollt, hauptsache ihr tut es!

3. Ich bin schon wieder auf dem besten Weg mich direkt Hals über Kopf in eine sehr unüberlegte Sache zu stürzen. Obwohl ich ihm gestern erklärte, dass dienstliche und private Sachen strikt getrennt werden müssen und er auch vollkommen meiner Meinung war, glaube ich zu wissen, dass dieser Schuss mächtig nach hinten losgehen könnte. Könnte. Wie gesagt könnte. Muss aber nicht. Hoffentlich nicht.

Ich bin am Arsch Leute, aber sowas von. Ich bin auch ernsthaft zu blöde um mal wenigstens für 3 Wochen Single zu sein. Irgendwas mach ich eindeutig falsch…

Beziehungsstatus…

Ungewiss! Geile Sache.

Sollte ich diesem feigen Weichei irgendwann mal zufälligerweise über den Weg laufen, kann der sich darauf gefasst machen, sich selbst wieder vom Boden einzusammeln. So springt keiner mit mir um.

Also meine Herren, hier meine heutige Kontaktanzeige:

Lisa, 19jährige Berlinerin, die sich ungerne was sagen lässt, immer mit dem Kopf durch die Wand will, tagelang stur auf ihrem Standpunkt verharrt und zur Sau werden kann, sucht nun endlich wieder jemanden an ihrer Seite, der sich für die tagtäglichen und unwichtigen Belange ihres Daseins interessiert, Komplimente gibt, liest, mit dem sie theologische Diskussionen führen kann und der sich schnell genug vor fliegenden Tellern ducken kann. Wer tatsächlich noch Interesse zeigen sollte, schaltet sich am besten mal mit dem Thilo kurz, der dann vor eine Begegnung abraten wird.

Und trotzdem werd ich nicht alleine sterben ;)

Abschied nehmen

Es gibt leider Momente im Leben, bei denen man ganz stark sein muss. Ich rede jetzt nicht von solchen, die die meisten Menschen beeinflussen und total daneben sind. Zum Beispiel durfte ich letztens Zeugin eines Gesprächs unter zwei Halbwüchsigen werden, bei dem es unter anderem um den Pickel auf der Stirn ging, der just an dem Tag auftrat, als der potenzielle nächste Freund getroffen werden sollte. Woraufhin breitgetreten wurde welche Klamotte man am besten anziehen sollte, wohin man gehen sollte, dass man aber nichts essen sollte und so weiter und so fort.

Wie schon erwähnt gibt es aber auch Momente, die nicht so leicht sind, die einschneidend sind und sich ins Gedächtnis brennen. Den lange geliebten Freund verlassen, weil es einfach nicht mehr geht. Die beste Freundin ziehen lassen, die sich bei jedem anderen meldet, bloß nicht bei dir. Alleine mit Problemen fertig werden, weil eben keiner mehr da ist, mit dem du über alles reden kannst und bei dem du weißt, dass er immer zu die Wahrheit sagt und zu dir hält.

Heute musste ich wieder von so einem Menschen, der immer geradeaus sagt, was er denkt, Abschied nehmen. Mein großer Cousin, den ich erst hasste und dann plötzlich in mein Herz schloss, als er nach Berlin zog, zieht von dannen. Er fliegt nach Spanien, kauft sich ein Fahrrad und radelt einmal quer durchs Land. Wie lange das dauern wird? Keine Ahnung, einen Rückflug gibt es bis jetzt noch nicht und so wie ich ihn kenne, wird der auch erst 5 Minuten vor Abflug gekauft. Ich freue mich für ihn, dass er seinen kleinen Traum einfach so druchzieht und bin natürlich auch mächtig stolz auf ihn. Aber ich werde ihn vermissen. Ich werde die Gespräche vermissen, in denen wir mit hannebüchenen Politiktheorien um uns werfen, das Pläneschmieden um meine Weltherrschaft vermissen. Es wird mir fehlen einfach im Dunkeln auf irgendeiner Parkbank zu sitzen und über das Universum zu sprechen. Ich werde es vermissen, seine Gedanken von seinen Augen abzulesen. Und ich werde es vermissen einfach nur irgendeinen Scheiß mit ihm zu bauen. Ich werde seine aufmunternden Worte vermissen, wenn es mir schlecht geht. Mir wird seine Weltverbesserungseinstellung fehlen. Ich werde es vermissen ihn zum Lachen zu bringen und ich werde seine Maßregelungen vermissen. Und seine Dreadlocks. Und die Blicke der Leute, wenn wir nebeneinander die Straße langlaufen; er der Alternative und ich das Püppchen. Ich werde sein Augenrollen vermissen und seine leise, ruhige Stimme.

Er fehlt mir.

Freitagabend…

Ist es nicht einfach mal hochgradig zum Kotzen seinen Freitagabend mit aufräumen zu verbringen? Für mich ist es natürlich theoretisch total egal, ob mein Wochenendeinläutungstag flöten geht oder nicht, da ich ja eh nix zu tun habe und somit immer lange aufbleiben könnte und den nächsten Tag zum Samstag machen könnte. Wie gesagt: könnte. Das will ich aber gar nicht, weil die Wochentage mir wenigstens ein bisschen Kontrolle über mein eigenes Leben vorgauckeln. Also wird jeden Abend nicht so spät ins Bett gegangen, damit ich am nächsten Morgen nicht erst um 15 Uhr erwache, sondern schon früh auf den Beinen bin, um mich daran zu erinnern, was für eine absolute Versagerin ich bin.

Um auf mein eigentliches Anliegen zurückzukommen: da muss ich mich doch heute tatsächlich versetzen lassen. Wie unglaublich istdas denn? Erst sag ich für jenen Herren sämtliche eventuellen Verabredungen ab und dann werd ich einfach mit ner SMS abgespeist, die ungefähr das beinhaltet:

“Sorry kann nicht, hab nur 2 Stunden geschlafen und muss noch zum Sport… Bin total fertig.”

Ja schöne Scheiße. Super… Anstatt den Sport einfach mal sausen zu lassen – aber wo denke ich hin, das ist ja das absolut wichtigste in seinem Leben hinter seiner Mama (das ist keine Ironie, sondern mein purer Ernst!) – und sich um mich zu kümmern, wo ich doch heute so gerne im Selbstmitleid baden wollte. Aber ich reg mich nicht auf. Nein. Ich. Doch. Nicht. Niemals. Ich genieße also meinen Abend damit, den leckeren Geruch von Holzreiniger einzuatmen und lieber spastisch zuckend auf dem Boden zu liegen, anstatt das Fenster aufzumachen und das Nervengift aus meinem Zimmer zu verscheuchen. Außerdem kann ich mich noch mit dem Sortieren meiner Rechnungen beschäftigen und mich fragen, warum ich die vom “Rossmann” oder “Netto” finde / aufbewahre, aber keine Ahnung habe, wo ich die Quittung von meiner Kamera habe. Oh und dann werd ich natürlich so genial aufräumen, dass ich spätestens morgen wieder alles durcheinander schmeiße, um wenigstens einen Bruchteil meiner Sachen zu finden. Und ich werde mir jetzt erstmal ein Glas Sekt gönnen. Damit das hier voran geht. Genau.

Wo ist eigentlich mein Handy? Ich müsste dringend mal ne SMS verschicken. Vielleicht geh ich ja doch noch weg…


„Solange die dicke Frau noch singt, ist die Oper noch nicht zu Ende…“

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