
© Stephan Flad / intro.de
Ich lebe. Wieder. Nach drei Tagen MELT! und extremem Schlafentzug war ich mir nicht sicher, ob dies überhaupt möglich sein konnte. Sechs absolut verrückte Tage, voller emotionaler Kracher und Knaller, Sommer, Sonne, Rekordtemperaturen, Dehydrierung, Adrenalin, Baggersee, einer Industriekullisse deluxe, tollem Line-up grandioser Musik und dem ein und anderen dazu verlorenen Herzen, ein durchflutetes Zelt, einer Hochzeit und ein Akt-Fotoshooting: Ich habe es alles erlebt. Der einzige Grund warum ich jetzt hier schreibe ist 1.: ich will euch tierisch neidisch machen, das wohl geilste Festival des Sommers besucht zu haben, und 2.: weil ich es nicht geschafft habe als Groupie von einer Band mit in den Tourbus genommen zu werden und den Sommer meines Lebens auf einer Tour zu erleben. Man kann ja nicht immer gewinnen, für’s erste genüg ich mich einfach damit, das ich die wohl besten Stunden 2010 endlich erlebt habe.
Die ganzen Erlebnisse für die Nachwelt und die werten Hasencore-Leser zusammen zu fassen scheint schon fast unmöglich, in den letzten 259.200 Sekunden gab sich ein Highlight dem nächsten die Klinke in die Hand und bescherten in fließenden Übergängen meinem Herzen die schönsten Herzsprünge des Sommers. Ich könnte jetzt sagen, die Band war toll, und die andere Band da auch, und die eine war der Oberkracher, aber davon habt ihr Leser herzlich wenig – kein wunderbar zusammen gestrickter Satz kann beschreiben wie es anfühlte, sich in der Hitze die Seele aus dem Leib zu schwitzen und sich alle Menschlichkeit aus dem Körper zu tanzen. Ein unbeschreibliches Gefühl! Darum lass ich hier Bilder sprechen, die einen kleinen Eindruck dazu vermitteln. (weiterlesen…)