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Splitterwelt

Verschwommen #2

…Seine Freunde merkten diesen Verfall nicht, er war schon immer ein Trinker gewesen. Andere Drogen interessierten ihn nicht.
Ihn interessierte nichts mehr, sein Freundeskreis hatte sich auf ein Minimum an Freunden reduziert. Die einzige Regelmäßigkeit in seinem Leben (neben dem Gang zum Supermarkt/Kiosk), war es zu arbeiten.
Morgens los, Abends zurück. Danach fingen die Stunden an: Saufen – Schlafen. Dies alles von Montag bis Donnerstag. Freitags war alles anders. Es fehlte der Schlaf für den nächsten Tag die Nächte wurden Morgen, die Morgen Nächte. Ein ganzes Jahr hatte er getrauert, versucht mit dem Schmerz umzugehen, nun hatte es sich geändert. Er war frisch verliebt und doch unglücklich, seine neue Freundin war nicht einfach. Er war schwierige Frauen gewohnt. Wenn er rückblickend seine bisherigen Freundinnen betrachtete, waren es meist brünnette Prinzessinnen (Einzelkinder) mit geschiedenen Eltern. Das war sein Typ.
Kaputte Weiber mit kaputten Elternhäusern.
Vor kurzem war er von München nach Berlin gezogen. Ürsprünglich kam er aus der Gegend rund um Aachen. Dort wo sich Fuchs und Hase “Gute Nacht” sagten und ein Dorffest das größte und beste Besäufnis waren. Nachdem er sein Abitur gerade so geschaftt hatte, war er mit seinen Eltern (die sich besser getrennt hätten) nach München gezogen. In München fing er an Geologie und Medienwirtschaft an zu studieren – Beides brach er ab. Seine Eltern hatten sich nach den abgebrochenen Studien ihres Sohnes von ihm abgwandt.
Sie wollten keinen sich nicht mehr mit ihrem “Versager von Sohn” abgeben. Sein letzter Halt hatte sich also auch von ihm abgewendet.
Somit fasste er für sich den Entschluss, dass er nach Berlin zog.

Photo by Boliston

…Seine Freunde merkten diesen Verfall nicht, er war schon immer ein Trinker gewesen. Andere Drogen interessierten ihn nicht.

Ihn interessierte nichts mehr, sein Freundeskreis hatte sich auf ein Minimum an Freunden reduziert. Die einzige Regelmäßigkeit in seinem Leben (neben

dem Gang zum Supermarkt/Kiosk), war es zu arbeiten.

Morgens los, Abends zurück. Danach fingen die Stunden an: Saufen – Schlafen. Dies alles von Montag bis Donnerstag. Freitags war alles anders. Es fehlte der Schlaf für den nächsten Tag die Nächte wurden Morgen, die Morgen Nächte. Ein ganzes Jahr hatte er getrauert, versucht mit dem Schmerz umzugehen, nun hatte es sich geändert. Er war frisch verliebt und doch unglücklich, seine neue Freundin war nicht einfach. Er war schwierige Frauen gewohnt. Wenn er rückblickend seine bisherigen Freundinnen betrachtete, waren es meist brünnette Prinzessinnen (Einzelkinder) mit geschiedenen Eltern. Das war sein Typ.

Kaputte Weiber mit kaputten Elternhäusern.

Vor kurzem war er von München nach Berlin gezogen. Ürsprünglich kam er aus der Gegend rund um Aachen. Dort wo sich Fuchs und Hase “Gute Nacht” sagten und ein Dorffest das größte und beste Besäufnis waren. Nachdem er sein Abitur gerade so geschaftt hatte, war er mit seinen Eltern (die sich besser getrennt hätten) nach München gezogen. In München fing er an Geologie und Medienwirtschaft an zu studieren – Beides brach er ab. Seine Eltern hatten sich nach den abgebrochenen Studien ihres Sohnes von ihm abgwandt.

Sie wollten keinen sich nicht mehr mit ihrem “Versager von Sohn” abgeben. Sein letzter Halt hatte sich also auch von ihm abgewendet.

Somit fasste er für sich den Entschluss, dass er nach Berlin zog.

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Splitterwelt

Verschwommen #1

Es war einer dieser lausigen Sonntage. Er war verkatert, müde und wie so oft traurig. Er hatte sich doch so viel vorgenommen. Was war daraus geworden ? Diesen Sonntag konnte man exemplarisch für das Leben der letzten 3 Jahre von unserem Protagnisten nehmen, er war kalt, regnerisch und verkatert. Eigentlich war jeder Tag seit drei Jahren auf irgendeine Weise verkatert. Das Leben machte ihm mehr Kummer als er aushalten wollte. Sein Leben war einst voller Träume und Wünsche gewesen und nun war dort nur noch der Nachdurst. Eine durchgezechte Nacht nach der anderen. Er selbst hatte sich auf eine gewisse Weise selbst aufgegeben. Die Träume wurden weg gesoffen zugleich auch die Welt in der er Leben wollte, er wünschte sich die Blumen in seinem Herzen wieder. Alkohol und Blumen vertragen sich jedoch nicht. Er war vorher schon immer ein guter Trinker gewesen,  selten wurde er ausfällig und aggressiv wenn er trank. Wenn er aggressiv wurde schlug es meist in ein SVV um. Anfangs war das trinken nur ein Mittel um den Vorgang des zu Vergessen zu beschleunigen, doch die Gedanken kamen wieder und zerstörten weiterhin seine Welt. Die richtige Welt verängstigte ihn, wie soll man mit der “normalen” Welt klar kommen wenn man die eigene Wunschwelt nicht einmal begreifen konnte.  Früher war es nur das Trinken am Wochenende, heute war er jeden Abend breit.

To be continued…