Tanzen ist für mich bis heute noch immer einer dieser Beschäftigungen von denen ich keine Ahnung habe. Ich bin ein Körpervollspasti und besitze kein Taktgefühl, umso mehr bewundere ich immer Menschen (bis auf die braune Glatze da aus Berlin) die sich rhythmisch bewegen können. Obwohl der Typ da oben des öfteren in echt strangen Kostümen am tanzen ist, beneide ich ihn irgendwie doch schon ein wenig. Mehr Videos von ihm findet ihr hier: Take Some Crime. Gezeigt hat mir das übrigens derT.
Male dir die Welt, wie sie Dir gefällt.
Reulf from Charlesque on Vimeo.
Wenn sich der Großteil der Menschen einfach mal darum bemühen würde, nicht immer über alles und jeden zu meckern, zu mosern, zu jammer und zu plärren, und lieber mal die Scheuklappen vor dem geistigen Auge abmachen würde, dann könnten wir sicher viel mehr von sowas schönem sehen.
Klar, es ist nie wirklich alles Friede, Freude, Eierkuchen. Aber das ständige Gejammer um so Dinge, die wirklich bedeutungslos sind, geht mir in der letzten Zeit gehörig auf die Nerven! Dinge wie: “Oh mein Gott, die da hinten trägt die gleiche Tasche wie ich – super peinlich!” oder “Meine Sachen sind besser als deine, denn meine sind teurer!”
Ich bin nicht typisch mädchenhaft und das klassische Frauenbild passt auch nicht zu mir. Deswegen bin ich aber nicht automatisch eine Lesbe oder ein Mannsweib. Ich bin vielleicht in vielen Punkten einfach nur menschlicher als andere.
Für ein Lächeln
On3.de startete vor einigen Monaten einen den Aufruf für einen Kurzfilmwettbewerb. Narrenfreiheit pur für die, die sich die Mühe machten und kleine Geschichten entwickelten. Einzige Vorgabe war, dass Wasser, ein Automat und Post-its in irgendeiner Weise mit in den Film eingebaut werden mussten.
Vor wenigen Tagen wurden nun die Sieger gekürt und der erste Platz kann sich wirklich sehen lassen. Der Gewinnerfilm von Christopher Schlierf, einem wirklich talentierten Jung-Regisseur aus Nürnberg, erzählt in 3 Minuten die Geschichte eines jungen Mannes, der alles dafür tun würde um seinem autistischem Bruder ein Lächeln abzugewinnen. Dafür reist er um die ganze Welt und löst für seinen Bruder einen gigantischen Flashmob aus. Eine wirklich schöne Geschichte, die mir persönlich einen ordentlichen Schauer über den Rücken laufen ließ.
Auf der On3.de Seite finden sich übrigens ausser den 3 Gewinnerbeträgen, noch die 10 Filme, die es in die Endrunde geschafft haben. Wer auf kleine Unterhaltung steht, klickt sich da mal beherzt durch!
Wu Wei by Loaded Boards
So macht mal fünf Minuten Twitter, Pornhub und den ganzen restlichen Schwachsinn aus und bestaunt diese Eleganz.
Einfach mal noch einen drauf setzen
Von wegen “That’s it, that’s all“. Aber das wäre ja schon schade gewesen wenn das der letzte Film von Travis Rice & Co gewesen wäre. Glücklicherweise ist dem ja nicht so!! Die Jungs setzen noch einen drauf und wir bekommen diesen September wieder super tolle bewegte Bilder von ihnen zu sehen: “The Art of Flight“.
Ich hab mir eigentlich abgewöhnt einen Film nach seinem Trailer zu beurteilen aber wer “That’s it, that’s all” gesehen hat weiß, dass davon ausgegangen werden darf das “The Art of Flight” das halten wird was der Trailer verspricht. Daher bin ich mir ziemlich sicher diesmal noch viel bessere Aufnahmen präsentiert zu bekommen. Zum einen weil die Kameras natürlich inzwischen auch schon wieder weiterentwickelt wurden und zum anderen weil dem Team zusätzlich zu den beiden Hubschraubern, die sie auch schon im ersten Film hatten, ein Flugzeug zur Verfügung steht. Klar das dadurch Aufnahmen aus ganz anderen Blickwinkeln möglich waren auf die wir Zuschauer uns freuen dürfen. Drehorte waren übrigens unter anderem in Canada, Aspen, Chile und Alaska welche an sich ja schon Garanten für tolle Bilder sind. Zusammen also genügend Gründe sich auf den Film zu freuen!!

