Sandy Kim oder “der schmale Grad zwischen Kunst und Kotzen” (NSFW)

Beim Surfen durchs Netz fand ich ein Portfolio einer Fotografin, dass es in sich hat. Sandy Kim heißt die Urheberin, aus den USA kommt sie und ist mit koreanischen Diktatoren weder verwand noch verschwägert.

Mein erster Klick nach Betreten der Seite ging – wie soll es anders sein – auf die Kategorie “xxx“. Von dort strahlte mir ein Bild entgegen was ziemlich untypisch für Portfolios ist, mich jedoch zum weiterschauen einlud.

 Sandy Kim oder der schmale Grad zwischen Kunst und Kotzen (NSFW)

Beim weiteren durchschauen fand sich neben blutenden Schwänzen auch ein Bild ihres Freundes beim Kotzen. Großartig. Sowas schau ich mir also beim Abendessen an.

 Sandy Kim oder der schmale Grad zwischen Kunst und Kotzen (NSFW)

Aber zwischen den Ekelorgien waren auch wirklich großartige Bilder zu finden – um so erstaunlicher ist es wenn man bedenkt, dass ihre Fotografin aufgrund von notorischer “Kameraverliererei” mit Wegwerfkameras arbeitet.

girls8 Sandy Kim oder der schmale Grad zwischen Kunst und Kotzen (NSFW)

Wer also auf viel nackte Haut und Bilder mitten aus dem Leben steht sollte sich auf jeden Fall ihr Portfolio anschauen und wenn ihr dann noch nicht genug hat auch noch (unbedingt und auf jeden Fall!!!!) ihren Blog, der mindestens genauso großartige Momentaufnahmen bietet.

girls5 Sandy Kim oder der schmale Grad zwischen Kunst und Kotzen (NSFW)

Und wenn ihr dann immer noch nicht genug habt kauft euch ihr Buch oder lasst euch ihre Design-Arbeiten an.

 Sandy Kim oder der schmale Grad zwischen Kunst und Kotzen (NSFW)

Ich wünsche euch viel Spaß beim anschauen und einen starken Magen.

 

 

Einfach nur fliegen…

Seit Otto Lilienthal gibt es immer neue Ideen und Instrumente um uns Menschen hoch in die Lüfte zu befördern und auch irgendwie wieder sicher auf den Boden zu bringen. Doch egal wie und mit was, so richtig fliegen wie ein Vogel war’s dann doch noch nicht. Mit einem dieser Wingsuits allerdings dürfte man diesem Gefühl doch sehr nahe kommen. Ich weiß nur, dass ich irgendwann auch mal so fliegen möchte!!

The Need 4 Speed: The Art of Flight
A collection of shots from flights made during the 2009-2010 season by the talented group of wingsuit basejumpers, while flying the V3, Hybrid LD2/Trango rigs and testing several new V-series wingsuit prototypes around Europe.
Feel the need. The need for speed!
A big thank you to Hybrid for sending us their compliments and allowing us use of their awesome track “Disappear Here”.

Dann haut es dich bei 113km/h vom Board – Lundberg Loses It

Erik Lundberg schreddet in diesem Video mal so richtig die Berge in Kalifornien. Verdammt bin ich neidisch, ich wohne hier auf dem flachen Land.

Hello. The idea behind this shortflick was to give the viewer some surreal insight into the mind of professional downhill sk8ter Erik Lundberg. He starts his day by waking up in Encinitas California. After a nutritious breakfast he begins a journey on his bike in search of a sick hill where he can be free and lose himself by sk8ting it before the sun sets. While biking to this hill he daydreams about the time he lost his balance at 70mph from a crack in the road in Brazil, along with losing the final race to Mischo Erban in the US Nationals.
This shortflick is dedicated to all shredders of past, present, and future. Enjoy the show.

Wenn auf einmal die Luft raus ist.

Mir geht es den Umständen entsprechend gut beschissen um ehrlich zu sein, ich schreibe Bewerbungen, bekomme Absagen stelle fest, dass mir meine Kreativität abgekommen ist. Das Internet und meine Blogs waren für mich immer ein Ventil nach aussen jedoch muss ich letzter Zeit immer wieder feststellen, dass ich bestimmte Inhalte nicht auf Hasencore veröffentlichen möchte. Dies sind zum teil private Dinge zum Teil aber auch einfach keine Unterhaltungstexte sondern Nerdismzeug. Vielleicht mache ich noch einen weiteres Blog auf den ich über solche Dinge schreiben kann und möchte – in einem professionelleren Stil.  Für meine Zukunft weiß ich derzeit absolut nicht was ich machen möchte. “Irgendwas eigentlich egal” hätte ich noch vor kurzem gesagt und doch tendiere ich immer mehr dazu dem Internet den Rücken zu kehren. Ich habe keine Lust mehr, mir geht die immer schneller, immer mehr und alles andere irgendwie Mentalität auf den Sack und nebenbei fliegt uns Japan um die Ohren. Meine Aufmerksamkeitszeit ist dank der heutigen Medien auf ein minimum gesunken. Immer schneller, immer mehr. Handbremse. Feedreader, Twitter, Internet aus. Ich wünschte mir uns würde mal der Strom ausgehen.

 

In Japan ist ein Sack Reis umgekippt und anschließend nass geworden

katsushika HOKUSAI grosse welle kanagawa 640x426 In Japan ist ein Sack Reis umgekippt und anschließend nass geworden

Ich bin heute gegen ca. neun Uhr aufgestanden, vorher habe ich geschlafen und von lustigen Sachen geträumt. Jedenfalls war ich auf einmal wach. Meine morgendliche Routine im Bett ist, dass ich meine Emails checke und meine Twitteraccounts. Dort sah ich schon, dass sich heute Nacht etwas ereignet haben muss, jedoch war mir noch nicht klar was.

Nach dem ersten Kaffee verstand ich nun auch was passiert war, in Japan hat hatte die Erde gebebt anschließend kam noch ein Tsunami hinter her und einige Menschen sind gestorben oder noch vermisst. Mein erster Gedanke war natürlich das dies beschissen für die Leute dort sein muss. Was mir jedoch nicht in den Kopf kam, ist das ich spenden würde oder gar Mitleid mit den Japanern haben sollte. Japan ist bekannt dafür, dass dort mal die Erde beben kann, dementsprechend sind die Japaner darauf vorbereitet. Sie haben Fresspakete in ihren Häusern schmeißen sich beim Beben auf den Boden unter einen Tisch und bauen ihre Häuser mit etwas mehr Stahl und Beton als wir es täten, obwohl ich als Nah-Eiffler auch in einer Erdbebenregion lebe.

Was mich aber im eigentlichen ankotzt sind all diese Gutfotzen auf Twitter, Facebook und dem ganzen Rest dieses Web 2.0s (das s steht für Versiontype: Scheiße), die dann irgendwelche Facebookgruppen alá “Pray for Japan” ihren like Knopf drücken und dann nichts mehr machen, was soll denn das für eine Solidarisierung sein?!

Ich bleibe daher auf meinen Standpunkt und will gar nichts davon wissen wie sehr ihr Mitleid oder sonst was mit den Japanern habt. Abschließend noch ein Zita welches mir sehr aus der Seele spricht, von der Website der Süddeutschen Zeitung von heute:

“Japan hat zwar ein fast lückenloses Mess- und Vorwarnsystem für Erdbeben und Flutwellen. Verlässliche Prognosen gibt es aber nicht. Ein Beben der Stärke 7,2 hatte in Kobe 1995 mehr als 6400 Menschen das Leben gekostet. Und wie damals werden sich die Japaner auch diesmal wieder fragen: Wie kann man sich auf Erdbeben einstellen, wie kann man sich besser vor der Naturgewalt schützen? Letztlich bleibt den Japanern nur die Erkenntnis, dass sich abgesehen von Auswanderung nichts anderes tun lässt, als sich mit der Tatsache abzufinden, auf einem Pulverfass zu leben.”

Sonne, Rock und Lokalpatriotismus

Kann man gut oder Scheiße finden, wo man aber auf jeden Fall zustimmen sollte. Die Sonne müsste langsam echt mal wieder raus kommen. Ich möchte wieder Bier auf den Wiesen trinken und bis Nachts am See sitzen.


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