
Ich bin heute gegen ca. neun Uhr aufgestanden, vorher habe ich geschlafen und von lustigen Sachen geträumt. Jedenfalls war ich auf einmal wach. Meine morgendliche Routine im Bett ist, dass ich meine Emails checke und meine Twitteraccounts. Dort sah ich schon, dass sich heute Nacht etwas ereignet haben muss, jedoch war mir noch nicht klar was.
Nach dem ersten Kaffee verstand ich nun auch was passiert war, in Japan hat hatte die Erde gebebt anschließend kam noch ein Tsunami hinter her und einige Menschen sind gestorben oder noch vermisst. Mein erster Gedanke war natürlich das dies beschissen für die Leute dort sein muss. Was mir jedoch nicht in den Kopf kam, ist das ich spenden würde oder gar Mitleid mit den Japanern haben sollte. Japan ist bekannt dafür, dass dort mal die Erde beben kann, dementsprechend sind die Japaner darauf vorbereitet. Sie haben Fresspakete in ihren Häusern schmeißen sich beim Beben auf den Boden unter einen Tisch und bauen ihre Häuser mit etwas mehr Stahl und Beton als wir es täten, obwohl ich als Nah-Eiffler auch in einer Erdbebenregion lebe.
Was mich aber im eigentlichen ankotzt sind all diese Gutfotzen auf Twitter, Facebook und dem ganzen Rest dieses Web 2.0s (das s steht für Versiontype: Scheiße), die dann irgendwelche Facebookgruppen alá “Pray for Japan” ihren like Knopf drücken und dann nichts mehr machen, was soll denn das für eine Solidarisierung sein?!
Ich bleibe daher auf meinen Standpunkt und will gar nichts davon wissen wie sehr ihr Mitleid oder sonst was mit den Japanern habt. Abschließend noch ein Zita welches mir sehr aus der Seele spricht, von der Website der Süddeutschen Zeitung von heute:
“Japan hat zwar ein fast lückenloses Mess- und Vorwarnsystem für Erdbeben und Flutwellen. Verlässliche Prognosen gibt es aber nicht. Ein Beben der Stärke 7,2 hatte in Kobe 1995 mehr als 6400 Menschen das Leben gekostet. Und wie damals werden sich die Japaner auch diesmal wieder fragen: Wie kann man sich auf Erdbeben einstellen, wie kann man sich besser vor der Naturgewalt schützen? Letztlich bleibt den Japanern nur die Erkenntnis, dass sich abgesehen von Auswanderung nichts anderes tun lässt, als sich mit der Tatsache abzufinden, auf einem Pulverfass zu leben.”
Ich bin heute gegen ca. neun Uhr aufgestanden, vorher habe ich geschlafen und von lustigen Sachen geträumt. Jedenfalls war ich auf einmal wach. Meine morgendliche Routine im Bett ist, dass ich meine Emails checke und meine Twitteraccounts. Dort sah ich schon, dass sich heute Nacht etwas ereignet haben muss, jedoch war mir noch nicht klar was.
Nach dem ersten Kaffee verstand ich nun auch was passiert war, in Japan hat hatte die Erde gebebt anschließend kam noch ein Tsunami hinter her und einige Menschen sind gestorben oder noch vermisst. Mein erster Gedanke war natürlich das dies beschissen für die Leute dort sein muss. Was mir jedoch nicht in den Kopf kam, ist das ich spenden würde oder gar Mitleid mit den Japanern haben sollte. Japan ist bekannt dafür, dass dort mal die Erde beben kann, dementsprechend sind die Japaner darauf vorbereitet. Sie haben Fresspakete in ihren Häusern schmeißen sich beim Beben auf den Boden unter einen Tisch und bauen ihre Häuser mit etwas mehr Stahl und Beton als wir es täten, obwohl ich als Nah-Eiffler auch in einer Erdbebenregion lebe.
Was mich aber im eigentlichen ankotzt sind all diese Gutfotzen auf Twitter, Facebook und dem ganzen Rest dieses Web 2.0s (das s steht für Versiontype: Scheiße), die dann irgendwelche Facebookgruppen alá "Pray for Japan" ihren like Knopf drücken und dann nichts mehr machen, was soll denn das für eine Solidarisierung sein?!
Ich bleibe daher auf meinen Standpunkt und will gar nichts davon wissen wie sehr ihr Mitleid oder sonst was mit den Japanern habt. Abschließend noch ein Zita welches mir sehr aus der Seele spricht, von der Website der Süddeutschen Zeitung von heute:
“Japan hat zwar ein fast lückenloses Mess- und Vorwarnsystem für Erdbeben und Flutwellen. Verlässliche Prognosen gibt es aber nicht. Ein Beben der Stärke 7,2 hatte in Kobe 1995 mehr als 6400 Menschen das Leben gekostet. Und wie damals werden sich die Japaner auch diesmal wieder fragen: Wie kann man sich auf Erdbeben einstellen, wie kann man sich besser vor der Naturgewalt schützen? Letztlich bleibt den Japanern nur die Erkenntnis, dass sich abgesehen von Auswanderung nichts anderes tun lässt, als sich mit der Tatsache abzufinden, auf einem Pulverfass zu leben."