Costella startete vor einigen Tagen als erste Hasencorerin ihre Tasche auszupacken, kurz darauf folge Thilo und nun komm ich, der wohl die Inspiration dafür war. Ich muss jedoch zugeben, dass auch ich das Ganze nicht selbst entdeckt hab, sondern bei kwerfeldein-Martin sah. Klar, gesehen hat man das Ganze schon relativ oft, hauptsächlich bei Flickr, wo es seit langem unzählige Gruppen dazu gibt, jedoch in einem solchen Umfang wie es J. Travis macht noch nicht.
Aber genug der Worte, hier nun der Inhalt meiner Tasche, den ich versuchte auf einen meiner letzen Polaroids festzuhalten:
jedoch kläglich scheiterte und ihn deswegen nochmal digital festhielt:
Zu sehen gibt es neben Fahrrad-Beleuchtung und Werkzeug, meine Lomo LC-A die als Ständiger Begleiter dient. Außerdem: Eine Alu-Aufbewahrungsbox in der sich Kopfschmerztabletten, Ersatzkopfhörer und Ersatzladekabel fürs iPhone befinden (letztere liegen darunter), Zigaretten, obwohl ich ja eigentlich Nichtraucher bin… eigentlich. Daneben haben wir mein kleines Moleskine + Stift, iPod den ich nie zum Musik hören nutze, jedoch immer dabei habe da dort alle Nummern der Arbeit, sowie Kalender und eMail-Account drauf sind. In Leica M9-Optik sieht man dann mein iPhone und darunter meine “immerdrin”-Kopfhörer von Klipsch. Finally: Schlüssel, Geldbeutel, Taschentücher.
Getragen wird das ganze momentan (wieder) in einer Quicksilver Umhängetasche; wieder, da ich vor ein paar Wochen die Crumpler Silver Dig XL kaufte aber sie mir von der Aufteilung und Größe nicht wirklich gefällt. (Wer sie haben mag soll sich melden – sie wird dann an den höchstbietensten oder im Tauschgeschäft abgegeben) ;).
Nicht fester Bestandteil meines Tascheninnenlebens ist meine digitale SLR, mein Modell ist zum immer mitschleppen zu sperrig und wird deswegen nur für geplante Fototouren mitgenommen.
So, das wars von mir und meiner Tasche, nächster Bitte.
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Costella am 9. März 2011 um 13:181
Kennt ihr das? Ihr habt ein ausgesprochen glücklichen Händchen dafür, wenn es darum geht immer in der Schlange am Supermarkt zu stehen, bei der man am längsten wartet weil es IMMER Storno gibt, oder in der Bank immer den Schalter zu erwischen, der geschlossen wird wenn ihr dran seit, oder an dem Pfandautomaten steht, der nach 3 Flaschen eine Störung anzeigt?
Selbst auf Konzerten kommt mir dieses “Talent” zugute. Es ist völlig gleich, in welcher Reihe ich mein Zuschauerplätzchen finde, meist ist dort der Treffpunkt an dem sich das Publikum weigert die Performance des Künstlers auch nur annähernd zu würdigen. Um mich herum dann meist große bis sehr große, kantige und unhandliche Menschen, die sich freiwillig keinen Zentimeter zum Takt der Musik bewegen wollen, die Arme verschränken und auch in ihrer Mimik keinerlei Anzeichen von Spaß zeigen. Als wären sie der große Bruder, der misstrauisch beobachtet, dass seine Schwester mit ihrem neuen Freund Händchen hält. Und am Ende eines Songs klatschen? Um Gottes Willen! Der Künstler hat ja schließlich schon das Eintrittsgeld bekommen, dass muss an Anerkennung reichen!
Und so hatte ich auch gestern wieder das große Glück, genau einer solchen Ecke der Kölner Live Music Hall beim Besuch des großartigen Ben Folds zu landen. Wobei, zugegeben, nicht alle so stocksteif da rumstanden. Der große Mann vor mir, der zwischenzeitlich seine Luftgitarre auspackte (Warum hat man die ihm am Eingang nicht abgenommen?!?), das Mädel hinter mir, dass mich als Schlagzeug missbrauchte (Vielleicht hätte sie sich mit dem Luftgitarrenmann zusammen tun sollen. Sie hätten sich sicher auf Anhieb verstanden.) oder das Mädel, dass die ganze Zeit ihre Begleitung vollquatschte, weil sie nicht wusste auf wessen Konzert sie sich eigentlich befindet.
Aber ich versuchte mir von den Schnarchnasen in meiner Umgebung nicht die zweieinhalb Stunden Gehörgenuss ruinieren zu lassen und erlebte einen gut gelaunten, fantastischen Ben Folds! Das Improvisationstalent des Mannes ist kaum zu übertreffen, so legt er zum Beispiel flott eine schicke Version auf die Tasten, als das Publikum “Rock this bitch” ruft und singt dazu “Mein Deutsch ist nicht so gut” und “Was ist heute die Tagessuppe?”. (Hat das zufällig jemand gefilmt?)
Ausserdem haut er dem Publikum einen Song um die Ohren, den er mit seiner Band in einer Selbstmordmission einstudiert hat: Vor der Tour nehmen sich die Herren Folds & Co. vor, ihrem Publikum was neues zu bieten, was so noch keiner gemacht hat. Sie werden sich den (damals) aktuellen #1 Song der amerikanischen Charts vorknöpfen, ganz gleich welches Lied grade an der Spitze steht, geben sich 20 Minuten Zeit um ihn zu lernen und spielen ihn auf der Tour jeden Abend. Et voilá: Ben Folds covert Ke$has “Sleazy”! Und auch wenn ich mit der Musik der Frau eigentlich nichts anfangen kann, die Version war schon derbe gut! So, wie der Rest des Abend! Reingerufene Musikwünsche wurden mit “Können wir alles machen!” freudig eingespielt, zwischendurch hübsche Anekdoten erzählt, das Publikum zum mitsingen aufgefordert. Eines steht fest: Wenn Herr Folds noch einmal die deutschen Hallen aufsucht, wird man mich dort garantiert auch finden können!
Nicht unerwähnt bleiben soll die Australierin Kate Miller-Heidke, die das Vorprogramm des Abends bestritt und die Zuschauer in die richtige Stimmung versetzte. Mit dem Facebook-Song hatte sie das Publikum spätestens auf ihrer Seite!
Verdammt wieder eine gute Überschrift für ein schlechtes Bild und ein Werbevideo verblasen. Gut legen wir also los:
Was mich beim Vergleich mit der Tasche von Costella nicht verwundert das ich mehr großen Krempel mit mir rumtrage (anzügliche Gedankengang), was schleppe ich also meistens mit mir rum? Fangen wir bei den technischen Geräten an:
Eine Nikon F65 mit dem normalen Kit Objektiv und ein zwei Filmen (abgelaufener Farbfilm, Agfa APX ISO 100 ), da ich mir vorgenommen habe in nächster Zeit endlich mal wieder mehr analog zu fotografieren, desweiteren ist die Kamera im Vergleich zu meiner Eos400d unheimlich leicht, zum anderen haben wir da mein iPhone 4 mit einem Incase Skin drum. Das iPhone ist weniger zum telefonieren, als mehr zum twittern, Fotots machen, Mails lesen etc.. Telefonieren finde ich ist eh überbewertet und mit meinem t-mobile Vertrag will mich auch niemand anrufen. Oftmals dabei (hier nicht zu sehen), schleppe ich noch ein weißes Macbook mit mir rum, da ich mir leider ein 11er Macbook Air oder Ipad 2 noch nicht derzeit leisten kann.
Ansonsten immer dabei, Notizbuch oder ein Skizzenbuch zum schreiben und malen. Ihr seht übrigens richtig, es ist kein Moleskine sondern ein Leuchturm 127 welches noch ein Paar nützliche Vorteile gegenüber einem Moleskine hat (Inhaltsverzeichnis, Aufkleber etc.). Als Schreibmaterial habe ich meistens Gelroller, Bleistifte, meinen Lamy Füller seit neustem, sowie div. Eddings oder Bombingmarker dabei (bei letzterem wisst ihr ja bestimmt warum).
Zustätzlich zu dem ganzen habe ich meist immer Zigaretten, Papers, Kopfhörer, Schlüssel, Geldbörse, Kondome (man weiß ja nie) und meist noch irgendeinen anderen Krempel wie Skateboard oder Bier in der Tasche.
Hier noch ein kurzes Video über die Tasche, die zwar teuer aber jeden Cent wert ist. Und ihr so ? Mich würde ja noch interessieren was die Catha, Dennis, Sara, Thang und Christoph mit sich rumschleppen sowie der Rest der Hasencoretruppe rumschleppt.