Geschrieben am 22. Februar 2010 von PoliFunk

Ein Gespräch unter Freunden

Freitag Abend saß ich mit ein paar Kumpels zusammen bei mir in der Bude. Einer von ihnen hatte ‘ne Flasche Jacky drin, erzählte so vor sich hin, wie Besoffene es so tuen, und irgendwann kam folgender Dialog zustande, der wie ich finde mehr aussagt als jedes Bild oder Video.

ICH:”Alta, weißt du eigentlich was du gerade fürn Scheiß laberst?”

(lange Pause)

ER:”Ich hab jetzt mehr reingesetzt, als wenn du wenn du besoffen bist, abgefuckt, einfach nur drogen-verschränkt in der Wüste ausgesetzt wirst, hast du trotzdem noch den Punkt dass du un…Uhhh…son GEsichtspunkt aufschnappen kannst irgendwas aufschnappen kannst, den wir ausgesetzt haben!”

ICH:”Da bin ich?”

ER:”Ahhh oder irgendwo Anders, ist mir auch scheißegal…”

(Gelächter)

ER: “Ach schieb dir dein Woodstock doch quer in die Vokuhila- Panade…”

10 Minuten später gab er mir (grundlos!) ne deftige Kopfnuss, und damit eines meiner schönsten blauen Augen bis Dato.

Ich liebe es wenn meine Freunde besoffen sind…


Geschrieben am 21. Februar 2010 von Thilo

Puma Hardchorus

Schade das ich weder vegeben noch ein Fussballfan bin. Aber mit diesen herzergreifenden Jungs würde ich auch gerne mal ein Bierchen trinken. Sind die nicht niedlich ?



Geschrieben am 20. Februar 2010 von Thilo

Ein offener Brief an Guido Westerwelle

FDP-Bundestagsfraktion
z. H. Herrn Dr. Guido Westerwelle
Platz der Republik
111011 Berlin
Initiativbewerbung zum Zwecke der Beendigung meines Zustands leistungslosen Wohlstands Sehr geehrter Herr Dr. Guido Westerwelle,mit großem Interesse habe ich die jüngsten Diskussionen, welche Sie in Sorge um unsere Republik mit der Ihnen eigenen Klugheit, Zurückhaltung bzw. Ihrem außergewöhnlichen diplomatischen Geschick, im Sinne des Gemeinwohls angestoßen haben, verfolgt.Nach erfolgreichem Abschluss einer Hochschulausbildung habe ich bisher in den unterschiedlichsten Berufsfeldern wertvolle Erfahrungen sammeln können und kann deshalb auf eine mittlerweile achtjährige Berufserfahrung zurückblicken, in welcher ich als gut ausgebildeter Leistungsträger einiges an Leistung getragen hatte. Weil ich im Dienstleistungsbereich tätig war, bestimmten sich die täglichen Arbeitszeiten weniger nach den vereinbarten Tagesarbeitsstunden, sondern nach dem jeweiligen Bedarf. Da ich als Arbeitnehmer mit starker Identifikation für meinen Arbeitgeber resp. im Sinne der oft ungeduldigen Kunden eine starke Serviceorientierung an den Tag legte, waren Überstunden und Mehrarbeit mir weniger Last denn Lust.Unglücklicherweise und aufgrund einer ohne jede Vorwarnung über das Land und die Welt hereinbrechenden Finanz- und Wirtschaftskrise für die, nebenbei bemerkt, schließlich niemand etwas konnte, am wenigsten Sie Herr Westerwelle, da Sie zum damaligen Zeitpunkt erfolgreich Oppositionspolitik betrieben und nicht regierten, verlor ich meine Arbeit. Zunächst begab ich mich in die Obhut der für mich verantwortlichen Agentur für Arbeit. Als Empfänger von Arbeitslosengeld I ist man per Definitionem ein weithin ehrbares Mitglied der Gesellschaft, sofern man versucht ist, den vorübergehenden Zustand der Arbeitssuche schnellstmöglich und eigeninitiativ zu beenden. Dies tat ich selbstredend sofort. Meine persönliche Arbeitsvermittlerin ließ mich innerhalb des Jahres in Arbeitslosengeld I ganze zweimal zu sich vor. Aufgrund der hohen Arbeitsbelastung, wie es hieß. Immerhin und auch zur Entlastung der Arbeitslosenstatistik von meiner Person durfte ich an einer Maßnahme bei einem privaten Arbeitsvermittler teilnehmen – ungefragt. Dieses private Arbeitsvermittlungs- und Zeitarbeitsunternehmen tat mit mir zusammen exakt das Gleiche, was auch schon in der Agentur für Arbeit mit mir unternommen wurde. Profiling, Überprüfung der aktuellen Bewerbungsunterlagen und zwei persönliche Gespräche bei unterschiedlichen Mitarbeiterinnen. Der einzige Unterschied zur Arbeitsvermittlerin der Agentur für Arbeit war – Arbeitsvermittler ist kein geschützter Beruf – dass die freundlichen Mitarbeiterinnen des privaten Vermittlungsunternehmens im eigentlichen Sinne keine Ahnung von Arbeitsvermittlung hatten, sondern ursprünglich aus ganz anderen Berufen kamen. Was mich auch gleich dazu veranlasste, mich bei diesem Unternehmen als Arbeitsvermittler zu bewerben. Leider ohne Erfolg. Hinterher fiel mir erst auf, dass neben dem Chef, nur gut aussehende und mehrheitlich junge Frauen für die private Vermittlungsagentur arbeiteten. Das war sicher nur ein Zufall. Jedenfalls war ich dem steuerzahlenden und stets hart arbeitenden Mittelstand unseres Landes sehr dankbar, dass er für diese Art der effizienten, weil privaten und ebenso zielgenauen Vermittlungstätigkeit mit seinen sauer erarbeiteten Steuergroschen gerade gestanden war. Er schuf und sichert somit Arbeitsplätze in der freien Wirtschaft. Freilich in diesem Fall nicht für mich.Meine Eigenbemühungen jenseits der professionellen und staatlichen Vermittlungstätigkeiten können als vorbildlich gelten. Ich scheute mich dabei nicht, auch um Arbeitsplätze zu werben, welche deutlich unterhalb meiner Qualifikation, fernab von meiner Partnerin, meinen Freunden bzw. der Familie lagen. Von einer der Ausbildung adäquaten Bezahlung ganz zu schweigen. Die Anzahl der versendeten Bewerbungen stieg stetig, während die Zahl der von der Agentur für Arbeit innerhalb des Jahres versandten sogenannten Vermittlungsvorschläge übers Jahr bei null blieb.Das Jahr ging also ins Land, der Sommer wallte in den Herbst hinüber und außer Bewerbungen schreiben und einer geringfügigen Beschäftigung, welche pünktlich mit Beginn der Weihnachtszeit auslief bzw. ehrenamtlichem Engagement nachzugehen, passierte sonst nicht viel. Unweigerlich änderte sich mein Aggregatszustand. Vom ehrbaren Mitglied der Gesellschaft ohne Arbeit, wechselte ich in den Kreis derjenigen Zeitgenossen, welche bereits im Zustand eines dekadenten, leistungslosen Wohlstandes verharrten. Gewissermaßen zu Weihnachten bekam ich diesen überaus komfortablen Zustand nun auch geschenkt. Neben der üppigen Grundsicherung von 359 € im Monat erhalte ich nun leistungslos noch Nebenkosten, Miete und einen befristeten prozentualen Zuschlag aus vormaligem Arbeitslosengeld I Bezug, also genau 801,21 €. Damit bin ich unter den Empfängern von Arbeitslosengeld II noch der Einäugige unter den Blinden – ein Wohlhabender gewissermaßen. Zumal noch einiges an Geld auf dem Konto war, was ich aufgrund der großzügigen Regelung zum Schonvermögen (Lebensjahre des Empfängers mal 150 €) sogar behalten durfte. Die 250 € pro Lebensjahr, welche immer und immer wieder durch die Medien geistern gelten ausschließlich und nur für Gelder, die explizit der Altersvorsorge dienen, etwa ein Riester-Rentenvertrag. Selbstredend und selbstverständlich gingen und gehen meine Bemühungen zur Arbeitsaufnahme unvermindert und in oben beschriebener Art weiter.Gleich zu Beginn des neuen Jahres fand ich mich in einer Maßnahme wieder, welche hier in der Gegend als Joberprobung bezeichnet wird und einem 1-Euro-Job gleichkommt. Für einen Monat durfte ich mich sozusagen bewähren und der Welt beweisen, dass ich elementare Dinge, wie pünktlich, sauber und nüchtern am Arbeitsplatz erscheinen, dort meine Arbeit verrichten (so viel war es auch nicht) und freundlich sein, noch nicht verlernt hatte. Auch das ich es noch schaffte, ganze fünf Stunden am Stück die Arbeit durchzuhalten. Zur Maßnahme gehörte auch ein Bildungsteil, in welchem ich abermals lernte, wie man seine Bewerbungen richtig schreibt bzw. vielmehr, wie viele unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema auf dem deutschen Bewerbertrainingsmarkt sonst noch existieren. Erkenntnis: Wie man es macht, macht man es falsch.In meinem Kurs befanden sich keine Ungelernten. Dafür ein Philosoph, ein Lehrer, ein Bankkaufmann, zwei Buchhalter, ein Maurer, eine Lebensmittelfachverkäuferin, zwei Bauingenieure, ein Werbefachmann, ein CNC-Fräser, ein Aufzugsmonteur, ein IT-Spezialist und ein schon etwas in die Jahre gekommener Musiker (Bassist) und zwei Migranten, an deren berufliche Qualifikationen ich mich leider nicht mehr genau erinnern kann. Eine ganze Klasse voller ehemals ehrbarer Leute, die es sich wie auch ich, inzwischen in der sozialen Hängematte bequem gemacht haben. Im Unterrichtsraum flirrte ein Hauch spätrömischer Dekadenz, welcher mich, beinahe hypnotisch, derart einnahm, dass ich dem wohligen Gefühl, auf ewig in diesem Zustand zu verharren, kaum trotzen konnte.Zum Glück, wie ich heute sagen muss, geehrter Herr Doktor Westerwelle, weckten mich Ihre schonungslos ehrlichen, ja nachdrücklich schroffen Worte infolge des schändlichen Urteils vom 09.02.2010 aus Karlsruhe rechtzeitig auf. Während ich Dienstagmorgen gegen 10:30 Uhr träge und von zunehmender geistiger und körperlicher Faulheit beschlichen meiner Bettstatt, dem Corpus Delicti des immer dekadenter werdenden Wohllebens entstieg, wähnte mich zunächst Freude. Freude von der ich heute weiß, dass sie falsch war. Darüber jauchzend und frohlockend, dass mein wahrscheinlich selbstgewähltes leistungsloses Schlaraffenleben künftig noch üppiger gepampert werden würde als bisher, verließ ich taumelnd die Schlafstatt.Dank Ihres selbstlosen Eintretens für die Entrechteten dieses Landes, schafften Sie es aber binnen weniger Tage, den Tenor des Schandurteils umzudrehen. Auch mir wurde klar, dass ein sozialistisches Lockern der Sozialschraube ungerecht und perfide ist, dass mein Leben nicht so ganz und gar leistungslos gelebt werden darf – auf Kosten der schweigenden Mehrheit. Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen und Leistung muss sich endlich wieder lohnen! Das, lieber Herr Westerwelle, habe ich nunmehr verinnerlicht und möchte Sie hiermit untertänigst bitten, mein mir täglich unerträglicher werdendes Verharren in leistungsloser Nutzlosigkeit, endlich beenden zu helfen. Ich erhoffe mir mit Hilfe Ihrer Reputation und Ihren Kontakten eine Chance, an meine an sich erfolgreiche Berufskarriere von einst, anknüpfen zu können. Leider ist es mir in meiner derzeitigen Situation nicht möglich, Ihre Motivation mich zu unterstützen, wie normalerweise üblich, über Spendenmittel positiv zu beeinflussen. Die ARGE werde ich dazu aber noch befragen. Vielleicht könnte ich ja eine kleine Parteispende an Ihre FDP, als Wiedereingliederungshilfe deklarieren lassen. Um mich endlich los zu werden, könnte ich mir vorstellen, dass mein Fallmanager hier Kreativität walten lässt.Ich pflege – wenn ich arbeite – eine selbstständige, zielstrebige Arbeitsweise, bin zuverlässig und konnte meine Teamfähigkeit stets unter Beweis stellen. Zudem bin ich belastbar, flexibel, kommunikationsstark und verantwortungsbewusst. Des Weiteren besitze ich die Fähigkeit, mich schnell und gründlich in neue Themenfelder einzuarbeiten. Gute schriftliche Kommunikation und rhetorische Kompetenz gehören ebenso zu meinen Stärken (Kommasetzung können Sie mir allerdings noch ein bisschen beibringen). Meine Kreativität und Ideenreichtum sowie mein versierter Umgang mit dem MS Office Paket bzw. anderen gängigen EDV-Anwendungen, kamen mir während meines beruflichen Werdeganges stets zu Gute.Ich freue mich auf ein Vorstellungsgespräch, bei welchem ich Ihnen die Motivation für diese Initiativbewerbung eingehender begründen möchte. Bezüglich meiner Lohnvorstellungen bin ich weitgehend flexibel. Das von Ihnen zu Recht und immer wieder in den Raum geworfene sogenannte Lohnabstandsgebot soll aber auch meine Richtschnur sein. Ihrem Motto folgend, wonach derjenige der arbeitet immer mehr haben muss, als derjenige welcher nicht arbeitet, würde ich ein Gehalt nicht unter 1200 € Netto ansetzen. Mit Sicherheit könnte ich auch ein Gehalt akzeptieren, welches meinen beruflichen Qualifikationen entspricht – dies ist aber nicht Bedingung. Zwar weiß ich, dass die Angehörigen der Klientel, für die Sie normalerweise arbeiten bzw. die meisten Ihrer Parteifreunde für ein Gehalt, wie von mir vorgeschlagen, des Abends nicht einmal den Wecker stellen würden, aber Herr Westerwelle, ich weiß andererseits natürlich auch um meine Position im freien Spiel der Marktkräfte bzw. Marktlöhne. Insofern nichts für ungut. Im Voraus vielen Dank für Ihre Mühe.Mit freundlichen GrüßenMahung, Blogger des Freitag und derzeit (noch) leistungslos im Wohlstand verharrend

Quelle: Der Freitag


Geschrieben am 20. Februar 2010 von Thilo

Jein

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Eigentlich kann ich Fettes Brot ja gar nicht leiden aber dieser Song bleibt mir immer in den Ohren und ist auch immer sehr gern gehört auf jeder Party die ich besuche und das 2010 Remake ist einfach nur genial.
via @dennisgall



Geschrieben am 18. Februar 2010 von PoliFunk

Buaääääh!

Ich hasse das. Ich hatte mir geschworen dieses Jahr Karneval einfach liegen zu bleiben. Dann hab ich mich doch dazu entschlossen beim Geisterzug mit zu laufen, ein bisschen Feuer zu spucken etc. … Als hätte ichs geahnt, jetzt liege ich seit dem elend mit Kotzerei, Erkältung, etc. in der Kiste….
Kill Karneval!


Geschrieben am 14. Februar 2010 von Thilo

Get dirty Hands

Ich mag auch kein Karneval, das ganze geht mir gehörig auf den Sack aber eigentlich muss ich dazu gar nichts mehr sagen Polifunk hat dazu eigentlich schon alles geschrieben und ich gehe mit seiner Einstellung vollkommen D’accord. Da ich das Wochenende zu einer Berlinerin nach Köln geflüchtet bin , um ein Projekt mit einem Belgier und der Berlinerin mitzuwirken, hab ich auch wenig von Karneval mitbekommen und war stattdessen produktiv wie ihr in diesem Video bewundern http://www.vimeo.com/9450300


Geschrieben am 10. Februar 2010 von PoliFunk

…Kill Karneval. Kill! Kill!

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Jetzt ist es soweit. Ganz bewusst spare ich das “endlich” aus, aber dazu später mehr.

Die letzten Monate hat es sich abgezeichnet; man hörte gelegentlich Tambour Gruppen durch die Straßen ziehen, die Musik auf den Feiern hatte zunehmend mehr Irish- Folk Charakter, mittel- alte Herrschaften grölten öfter mal nen Text mit. Seit ein paar Wochen trifft man zunehmend mehr Kostümierte an und in den Supermärkten grinsen einen hässliche Clowns- Fratzen die über Luftschlangen und Konfetti hängen an. Ab morgen gehts dann richtig los.  Karneval. Die fünfte Jahreszeit. Fastelovend. Oder wie ich es lieber nenne: Der fünfte Höllenkreis.

Es gibt in meinen Augen keine schlimmere Zeit in Köln zu sein, als jene, in der sich die Kölner bunt, laut und hacken- stramm als DIE Städter schlechthin feiern. Karneval in Köln ist in meinen Augen die größte Heuchlerei und Augenwischerei seit man sein schlechtes Gewissen mit einer Zehn Euro Spende “für Afrika” erleichtern kann.

Die selben verschrobenen, nörglerischen, nervigen, erzkonservativen, rassistischen, chauvinistischen und narzisstischen  Spießer, die die Cops rufen, weil du um fünf nach zehn AC/DC zu laut hörst, hinter vorgehaltener Hand lästern weil deine Hose zerfetzt ist, bei nem bärtigen Araber direkt “Taliban” vermuten, Homosexualität für ne Krankheit halten und behaupten die Frau gehört hinter den Herd und ne allein erziehende junge Mutter ohne Mann sein sozial verwahrlost, die selben Typen stellen sich auf die Straße, kippen sich sechs Tage lang nicht enden wollende Massen an Bier und Schnaps in die Rübe, und stoßen an auf ihre weltoffene, tolerante heitere Art.

Das reicht aber noch nicht. Um diese Farce auf die Spitze zu treiben klauen regionale Musik Combos traditionelle irische Melodien, drehen sie durch den musikalischen Fleischwolf, würzen den daraus resultierenden Matsch mit sinnloser Thematik und Kölner Dialekt, ziehen ne Pelle aus Weltoffenheit und Lokalpatriotismus darüber, und verkaufen die entstandene Kack- Wurst als “Karnevals- Musik”.

Doch auch das scheint nicht genug Anstrengung genug zu sein, um mir sechs Tage Hölle zu bescheren, den die “Dorfjugend” rundet das ganze ab. Wie viele der Alten, haben diese auch keinen blassen schimmer, woher der Karneval, geschweige den der Kölner Karneval eigentlich stammt. “Irgendwas mit Frankreich halt…” – Ja ja… Ich ramm dir gleich irgendwas mit Frankreich in den Arsch, vorzugsweise den Eiffelturm, du Pimmelkopp. Aus Botzdorf bei Bornheim kommen, keine Ahnung haben warum man sich hier gerade die Hirse zukippt, aber Hauptsache “Isch bin enne kölsche Jung!” über den Altermarkt brüllen. Mächtig beeindruckend!

Und dann heult man in den Medien darüber, das Jugend so aggressiv ist. Letztes Jahr Karneval: Das blutigste Karneval seit Jeher. Alleine an Weiberfastnacht in Köln wurden 59 Schlägereien, 80 Streitigkeiten, 43 Randalierer, 66 hilflose Personen und 115 Körperverletzungen gemeldet. Na das kommt ja überraschend. Was hat man denn erwartet? Hier ein kleines soziologisches Experiment. Man nehme (und jetzt verallgemeinre ich drastisch, um meinem Beispiel zu mehr Ausdruck zu verhalfen) eine Gruppe Jugendliche mit schwierigem sozialem Hintergrund, behandel sie über ein halbes Jahrzehnt mit Buschido, Ballerspielen und allem was in den Medien und der Umwelt sonst so hochstilisiert wird. Dann subtrahiere man Intelligenz, addiere jede Menge Alkohol, und stecke sie in eine anarchistische Umgebung voller naiver, ebenso betrunkener Jugendlicher. Das Resultat ist sicherlich überraschend.

Es gibt sicherlich hunderte Schlägereien, bei denen andere Charaktere eine Dominante Rolle spielen, aber die meisten werden was mit Vollsuff, jugendlicher Dummheit und der Anarchie die Karneval in Köln herrscht zu tun haben.

Und dann die wahnsinnigen Massen an Müll die “entstehen”, damit man diesen verdammten Zirkus abziehen kann… Im Ernst jetzt, können wir unser Geld nicht, ich weiß nicht, für mehr öffentliche Toiletten ausgeben? Oder zumindest was sinnvolles von den Schwachsinnigen in die Menge werfen lassen wie Kondome, oder Bücher, oder zumindest Comics…

Hatte ich schon die schlechte “Musik” erwähnt?

Und, NEIN, ich bin nicht nur so ANTI, sondern aus gutem Grund. Aus Prinzip!

Fazit: Ich kann gar nicht so viel trinken wie ich kotzen will…


Geschrieben am 9. Februar 2010 von Thilo

OSX vs. Windows

Also ich bin ja jetzt seit einiger zeit Macianner und ich find das auch alles toll und so, obwohl ich mich immer noch Frage warum so manches Programm (oder heißt es App?) hin und wieder im Hintergrund verschwindet oder warum manche Dinge die man von Windows gewohnt ist einfach so einfach gestaltet sind. Zum Beispiel habe ich eine Logitech MX400 Revolution (oder so ähnlich) und da diese Maus nicht so teuer ist wie eine Mighty Mouse und erst recht nicht von Apple ist, will sie sich natürlich auch nicht richtig unter OSX konfigurieren lassen. Ich glaube mittlerweile das dieser Zustand auch von Apple so gewollt ist. Darüber hinaus, versteh ich nicht wie mein !eingebauter! Akku nach einer Woche schon nur noch 98% Leistung hat oder warum man nicht die Alt-Belegung für Sonderzeichen auf die Tasten druckt/lasert/whatever. Ein anderer Nachteil den ich gefunden habe ist das iWork und Office2008 unter Mac OSX einfach nur doof sind. Windows ist für Textbearbeitung jedenfalls besser geschaffen – Schön das es Bootcamp gibt – Überhaupt kann ich jedem Wechsler nur empfehlen sich mal Parallels für Mac zu besorgen ein geniales Tool wenn man Programme benötigt die auch auf dem Mac ausgeführt werden sollen.

Gut jetzt mal zu den tollen Sachen an Mac:
Spaces + Expose: Eine Funktion die Windows bis heute noch immer in der Eleganz und Geschwindigtkeit fehlt. Ich glaube diese Funktion war auch einer der Haupgründe warum ich mir einen Mac gekauft habe.

Alle möglichen Programme zum Beispiel, nur um einige zu nennen:

Gruml – Ein Feedreader mit der besten Einbindung wenn man den Google Reader nutzt
Lounge – Ein komfortabler, nativer und einfacher Twitterclient, leider noch nicht so funktionsreich wie das eh und jeh geliebte Tweetdeck
Blogo – Ein funtkionaller Blogeditor, den ich nicht mehr missen möchte.
Socialite – Hieß früher mal Eventbox und ist das mächtigste Socialwebtool welches ich auf dem Mac habe, Twitter, Facebook, Google Reader, Flickr und das alles in einer Anwendung. Beim Start ist das Teil einmalig lahm und stürzt bei fünf von sechs Versuchen ab, aber wenn es einmal läuft dann richtig und spammt alles auf deinem Schreibtisch voll mit Growl, vielleicht sollte ich aber auch nur mal meine Feeds aussortieren.

Ich hoffe ich konnte euch einige Sachen zeigen mit denen ihr was anfangen könnt, falls nicht:



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