Die Freuden des Erwachsenwerdens halten sich zumeist in Grenzen. Nach der Leichtigkeit der Kindheit (die zu Großteilen aus Legoklötzen, Krieg spielen im Feld, und unbändige Liebe für Fernsehen und Videospiele besteht) folgt die Pubertät. Diese ist zumeist geprägt von Pickeln, Gepanschten Schnäpsen, Streit mit den Eltern und unbändiger Masturbation. Wenn man dann diese wilde Zeit hinter sich gebracht hat (der Eine mit 16 oder 17, der Andere ein Jahrzehnt später) beginnt man zumeist damit sich selber viel zu ernst zu nehmen, schlechte Partys zu besuchen und jeder Stil Welle gekonnt auszuweichen um sich ins „Überindividuelle“ (siehe Nerd Brillen, Disney T-Shirts, und Retro-Sneakers) zu stürzen. Irgendwie gerät man in ein Studium oder einen Beruf, man nimmt das nicht so Ernst und doch, eines Tages dann, wird man wach und stellt fest dass man Erwachsen ist. Schockierend.
Aber dann beginnen die Freuden des Erwachsen Seins. Man verlässt eine Party bevor sie endet, weil man am nächsten Tag grundlos fit sein will. Man beginnt Sport zu treiben, weil man nicht wie durch Zauberhand jedes Kilo verbrennt. Man freut sich über das geheimnisvolle Gehalt, welches jeden Monat aufs neue das Konto erreicht und manchmal sogar den Monat übersteht.
Ein Tag im Bett ist auf einmal nicht ein verschwendeter Tag, sondern das höchste der Gefühle.
Und gutes Essen ist nicht zwingend Burger, Pommes oder Döner.
Andererseits trinkt man ein Glas wein zu viel und leidet zwei ganze Tage darunter. Nach einer Nacht auf der Couch eines Freundes hat man eine ganze Woche Rückenschmerzen, und man Sorgt sich darum eines Tages die neueste Technik nicht mehr zu verstehen, so wie es die eigenen Eltern mittlerweile tun.
Es sind diese Erinnerungen, Erlebnisse und Vorahnungen die mich an einem Tag wie diesem nachdenklich stimmen. Nachdenklich und glücklich. Ich bin weiß Gott kein Teenager mehr. Aber auch wenn ich vom Saufen am Freitag Montag noch verklatscht bin und mein eigenes Bett über alles liebe, so schätze ich Junkfood doch viel zu sehr. Mein Konto macht mich in der Regel immer noch sehr traurig und mein Rücken tut schon seit je her ständig weh. Ich bin (in den Worten von Zach Braff) „Lost in the 20s“.
Und das am aller liebsten an einem Freitag Nachmittag, den ich mit meiner bezaubernden Freundin rauchend und essend im Bett verbringe.
Die Freuden des Erwachsenwerdens halten sich zumeist in Grenzen. Nach der Leichtigkeit der Kindheit (die zu Großteilen aus Legoklötzen, Krieg spielen im Feld, und unbändige Liebe für Fernsehen und Videospiele besteht) folgt die Pubertät. Diese ist zumeist geprägt von Pickeln, Gepanschten Schnäpsen, Streit mit den Eltern und unbändiger Masturbation. Wenn man dann diese wilde Zeit hinter sich gebracht hat (der Eine mit 16 oder 17, der Andere ein Jahrzehnt später) beginnt man zumeist damit sich selber viel zu ernst zu nehmen, schlechte Partys zu besuchen und jeder Stil Welle gekonnt auszuweichen um sich ins „Überindividuelle“ (siehe Nerd Brillen, Disney T-Shirts, und Retro-Sneakers) zu stürzen. Irgendwie gerät man in ein Studium oder einen Beruf, man nimmt das nicht so Ernst und doch, eines Tages dann, wird man wach und stellt fest dass man Erwachsen ist. Schockierend.
Aber dann beginnen die Freuden des Erwachsen Seins. Man verlässt eine Party bevor sie endet, weil man am nächsten Tag grundlos fit sein will. Man beginnt Sport zu treiben, weil man nicht wie durch Zauberhand jedes Kilo verbrennt. Man freut sich über das geheimnisvolle Gehalt, welches jeden Monat aufs neue das Konto erreicht und manchmal sogar den Monat übersteht.
Ein Tag im Bett ist auf einmal nicht ein verschwendeter Tag, sondern das höchste der Gefühle.
Und gutes Essen ist nicht zwingend Burger, Pommes oder Döner.
Andererseits trinkt man ein Glas wein zu viel und leidet zwei ganze Tage darunter. Nach einer Nacht auf der Couch eines Freundes hat man eine ganze Woche Rückenschmerzen, und man Sorgt sich darum eines Tages die neueste Technik nicht mehr zu verstehen, so wie es die eigenen Eltern mittlerweile tun.
Es sind diese Erinnerungen, Erlebnisse und Vorahnungen die mich an einem Tag wie diesem nachdenklich stimmen. Nachdenklich und glücklich. Ich bin weiß Gott kein Teenager mehr. Aber auch wenn ich vom Saufen am Freitag Montag noch verklatscht bin und mein eigenes Bett über alles liebe, so schätze ich Junkfood doch viel zu sehr. Mein Konto macht mich in der Regel immer noch sehr traurig und mein Rücken tut schon seit je her ständig weh. Ich bin (in den Worten von Zach Braff) „Lost in the 20s“.
Und das am aller liebsten an einem Freitag Nachmittag, den ich mit meiner bezaubernden Freundin rauchend und essend im Bett verbringe.