
Im Grunde geht es mir gut. Besser als anderen. Vielleicht auch besser als den meisten. Trotzdem mecker und klage ich den lieben langen Tag über Kleinigkeiten. Die einen puste ich zu überdimensionalen Aufregern auf, um sie am Ende des Tages wie eine Seifenblase platzen zu lassen. Andere verschwinden schnell wieder in der Versenkung des Alltagabgrunds, aber immerhin mit einem Check-Häckchen dran, sodass man weiß, sich auch mal darüber aufgeregt zu haben. Aber dann kommen die Momente, in denen solche Kleinigkeiten in den Hintergrund rücken und ich mich schäme, mich mit solchen Lächerlichkeiten aufgehalten zu haben. Immer dann wenn ich dich besuche.
Es sind schwere und ermüdenden Schritte, die mich zu Dir bringen. Jede Bewegung schmerzt innerlich, einen Fuß vor den anderen zu setzen kostet mich Überwindung und es zerfetzt mir mit jedem Zentimeter immer wieder ein Stückchen mehr vom Herz. Doch auch wenn es weh tut, ich komme jede Woche mit Blumen bei Dir vorbei.
Die Sonne am Himmel versteckt sich hinter dicken Wolkendecken sobald ich mich auf den Weg zu Dir mache und ich rede mir ein, dass Du die Wolken einfach vor die Sonne geschoben hast, um mir Deckung zu geben, und damit Du nicht siehst wie ich traurig durch die Straßen taumel. Es sind 23 Minuten die uns von einander trennen. Von mir bis zu dem Ort an dem Du jetzt wohnst. Hinter der der kleinen Kapelle am Stadtrand, abgelegen und versteckt hinter einer großen Mauer.
Wenn ich bei dir bin, hole ich jedes Mal tief Luft, schließe die Augen und lasse mich für einen Moment in die Vergangenheit katapultieren. Zu dem Tag im Mai 2008, als das Leben uns ordentlich auf’s Maul haute, uns stolpern und schließlich fallen lies. Zu dem schlimmsten Tag meines Lebens. Zu dem Tag, als ich dir beim sterben zusah.
Auch wenn es bald vier Jahre her ist, versuche ich dich in meinen Träumen immer noch zu retten. Dich zu warnen, dass das weiße Licht nur ein trügerischer Schein ist und dahinter keinesfalls das Glück auf dich wartet. Du wirst dort nichts finden was Du dir wünschst. Oder will ich einfach nicht, dass Du dort glücklicher wirst? Darf ich so egoistisch sein und verlangen, dass Du das Glück hier finden sollst?
Sobald sich meine Augen wieder öffnen, meine Gedanken zurück ins Hier und Jetzt geschleudert werden, Sonnenstrahlen mein Gesicht treffen, ich deinen Platz schön herrichte und den Stein auf dem dein Name steht in neuem Glanz erstrahlen lasse, wird mir bewusst, dass es egal ist, wo Du jetzt sein magst. Weil mein Herz darauf aufpasst, dass Du nicht in Vergessenheit gerätst.
Im Grunde geht es mir gut. Besser als anderen. Vielleicht auch besser als den meisten. Trotzdem mecker und klage ich den lieben langen Tag über Kleinigkeiten. Die einen puste ich zu überdimensionalen Aufregern auf, um sie am Ende des Tages wie eine Seifenblase platzen zu lassen. Andere verschwinden schnell wieder in der Versenkung des Alltagabgrunds, aber immerhin mit einem Check-Häckchen dran, sodass man weiß, sich auch mal darüber aufgeregt zu haben. Aber dann kommen die Momente, in denen solche Kleinigkeiten in den Hintergrund rücken und ich mich schäme, mich mit solchen Lächerlichkeiten aufgehalten zu haben. Immer dann wenn ich dich besuche.
Es sind schwere und ermüdenden Schritte, die mich zu Dir bringen. Jede Bewegung schmerzt innerlich, einen Fuß vor den anderen zu setzen kostet mich Überwindung und es zerfetzt mir mit jedem Zentimeter immer wieder ein Stückchen mehr vom Herz. Doch auch wenn es weh tut, ich komme jede Woche mit Blumen bei Dir vorbei.
Die Sonne am Himmel versteckt sich hinter dicken Wolkendecken sobald ich mich auf den Weg zu Dir mache und ich rede mir ein, dass Du die Wolken einfach vor die Sonne geschoben hast, um mir Deckung zu geben, und damit Du nicht siehst wie ich traurig durch die Straßen taumel. Es sind 23 Minuten die uns von einander trennen. Von mir bis zu dem Ort an dem Du jetzt wohnst. Hinter der der kleinen Kapelle am Stadtrand, abgelegen und versteckt hinter einer großen Mauer.
Wenn ich bei dir bin, hole ich jedes Mal tief Luft, schließe die Augen und lasse mich für einen Moment in die Vergangenheit katapultieren. Zu dem Tag im Mai 2008, als das Leben uns ordentlich auf's Maul haute, uns stolpern und schließlich fallen lies. Zu dem schlimmsten Tag meines Lebens. Zu dem Tag, als ich dir beim sterben zusah.
Auch wenn es bald vier Jahre her ist, versuche ich dich in meinen Träumen immer noch zu retten. Dich zu warnen, dass das weiße Licht nur ein trügerischer Schein ist und dahinter keinesfalls das Glück auf dich wartet. Du wirst dort nichts finden was Du dir wünschst. Oder will ich einfach nicht, dass Du dort glücklicher wirst? Darf ich so egoistisch sein und verlangen, dass Du das Glück hier finden sollst?
Sobald sich meine Augen wieder öffnen, meine Gedanken zurück ins Hier und Jetzt geschleudert werden, Sonnenstrahlen mein Gesicht treffen, ich deinen Platz schön herrichte und den Stein auf dem dein Name steht in neuem Glanz erstrahlen lasse, wird mir bewusst, dass es egal ist, wo Du jetzt sein magst. Weil mein Herz darauf aufpasst, dass Du nicht in Vergessenheit gerätst.