It’s been quite a while…

Irre Sache. Da bin ich seit Monaten wieder mal auf Hasencore, hab es sogar geschafft mich anzumelden und auf “Erstellen” zu klicken und jetzt fällt mir nichts ein was ich denn da erstellen könnte. Nicht das nichts passiert wäre. In den vergangenen Wochen gab es so einiges Erwähnenswertes. “Rock am Ring” und  “Moers Jazz Festival” wurden besucht, alleine darüber könnte ich einen Roman schreiben, doch ich schaff es ja kaum meinen frisch eingekauften Roman zu lesen. Und irgendwie gehen die witzigen Anekdoten im gesamten Geschehen unter. Also fange ich beim wesentlichen an, schreibe einfach das auf was mir am aktuellsten oder wichtigsten erscheint.

Ich habe gerade eine Schnake totgeklatscht, und war eben im See schwimmen. Vor ein paar Wochen lag ein winziger gepierceter Penis auf meiner Schulter. Ein 52 jähriger Ire hat mich auf ein Bier eingeladen und England ist raus geflogen. Letzteres hat mich traurig gemacht aber nicht überrascht. Ich habe auf einem witzigen Trip versucht Leute an den Fluß zu locken um sie zu erwürgen und wurde anschließend von der Polizei verhaftet weil ich ein Dixie-Klo mit einem Löffel angegriffen habe. Mein Hund ist an meinem Geburtstag gestorben. Ich trage wieder gerne Allstars und habe mir offensichtlich vor fünf Jahren ein Facebook-Profil zugelegt.  So siehts aus. Und wer was Anderes behauptet, der lügt.

Bis bald

P.s.: Das ist doch mal n Hammer Track mit nem geilen Video!!!


Aaaargh! Sieg Comic Sans

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Und wo ist bitte mein Herzblatt?


Ryan Adams, “Love is hell”

Das große Liebespech hat mich wieder in seinen Fängen. Nach zaghaften Annäherungsversuchen mit dem ständig-immer-wieder-Verflossenen, kommt der werte Herr mal wieder zu dem Entschluss, dass wir nicht zu einander passen. Die “was-wieso-warum” Gründe, die ewig gleiche Leier: Der Reiz sei weg, es entwickle sich nichts neues mehr. Kurzum: der immer gleiche Tritt gegen das Herz.

Da stellt sich mir die Frage: Liegt es an mir? Bin ich im Grunde ein Langweiliger Nerd? Habe ich einfach zu hohe Erwartungen an die Männerwelt? Und was zeichnet eigentlich den perfekten Traumpartner in meinem Kopf aus? Die oberflächlichen Dinge kann ich schnell runterrasseln:

Größer als ich muss er sein. Manchmal ist mir mädchenhaft zumute, dann will ich meinen Kopf an eine männliche Schulter lehnen, ohne dabei in die Knie gehen zu müssen. Als Frau muss man außerdem ab und zu auf hohen Absätzen durch die Stadt stöckeln, als würde einem die ganze Welt gehören. Dann ist es gut, wenn der Mann an der Seite größer ist, sonst hängt das ganze Bild schief, trotz der scheissteuren Stiefel. Mindestens 6 cm grösser also, auf höheren Absätzen kann man eh nicht mehr elegant laufen, sogar Naomi Campbell ist da mal hingefallen, und die wird dafür bezahlt, die alte Schlampe.

Musik. Jemand, der die Musikfrage allen Ernstes mit ‘och so Charts und alles so querbeet’ beantwortet, dem muss ich leider mit ‘och Tschüss’ antworten. Von mir aus darf der sogar Black Sabbath oder ähnlich Böses hören, solange er das mit Liebe und Leidenschaft macht, und wenn es sich wirklich um die dunkle Musik handelt, halt lieber dann, wenn ich gerade nicht da bin. Natürlich wär es prima, wenn sich unsere Geschmäcke ähneln und er sich auch für Melodien und Textkombinationen begeistern kann und sich immer wieder in alte und neue Songs verliebt, so dass das Herz bei jedem Ton ein bisschen mehr bebt. Ich lasse mich aber auch immer wieder gerne auf neue Stile und Richtungen ein und sperre die Lauscher weit für neue Klänge auf. Es ist ganz klar, das Leben braucht einen Soundtrack und hier gestehe ich eine eigenartige Macke von mir: wenn der Soundtrack des vermeintlich potentiellen neuen Liebsten, aus Scooter, Bushido oder Jeannette Biedermann besteht, dann möchte ich in dem Film da nicht mal eine kleine Nebenrolle spielen.

Haarfarbe, Frisur oder auch keine, für mich völlig beutungslos. Überhaupt ist mir das Übliche fast schon besorgniserregend egal: Augenfarbe? Zwinkern kann man in jeder Farbe. Hände? Solange sie nicht zierlicher sind als meine und kein hässlicher Männerschmuck mich zwingt, schau ich da erstmal nicht drauf. Figur? Er soll halt nicht mehr wiegen als er groß ist und nicht schon beim gehen ins Schwitzen geraten und Atemnot bekommen. Er darf allerdings auch nicht schmaler sein als ich und sollte sich keinesfalls hinter mir verstecken können. Und aufgepasst liebe Männerwelt: bei Sixpack denke ich ausschließlich an Bier. Das war jetzt natürlich geflunkert. Obwohl Sixpacks, sofern denn nicht völlig übertrieben, an Männerkörpern schön anzusehen sind, ist dies keine Grundvorraussetzung um bei mir das Interesse zu wecken.

Kochen muss er nicht zwingend gut können, aber der soll genauso viel Spass am Drumrum haben wie ich und das geht eben nicht mit Dosenravioli. Ich lasse mich zwar auch gerne mal auf ein romantischen Abend bei Kerzenschein und Erbsensuppe ein, aber zum Standart sollte das nicht verkommen.

Ansonsten muss er nur die Sache mit dem den Kopfkaspereien verstehen. Nämlich das ohne Vorwarnung und ohne einen ersichtlichen Grund, mein Gehirn so schnell Schwachsinn produzieren kann, der dann ungefiltert aus meinem Mund kommt, und beim Zuhörer irreparablen Schäden anrichten kann.

Geld spielt bei mir keine große Rolle. Das ist natürlich glatt gelogen, Geld ist mir überhaupt nicht egal. Ich sitze gerne irgendwo, wo mir Brot, Wein und Spiele serviert werden. Wenn ich irgendwann mal meine eigene Wohnung betrete, möchte ich nicht nach 2 Schritten schon wieder vor einer Wand stehen. Ich kauf gern Geschenke, und ich flieg gern woanders hin und das alles kann ich dann hoffentlich auch bezahlen, ohne schlechtes Gewissen. Irgendwann in naher oder auch nicht ganz so naher Zuknunft, versteht sich. Jedoch immer für zwei bezahlen wäre schwierig, weil ich ja leider nicht tierisch reich bin. Deshalb muss er auch nicht reich sein, reich macht nämlich meist doof und einfallslos.

Einfallsreich sollte er nämlich schon sein, oder ich sag mal so neudeutsch: kreativ. Er soll einfach gern mit irgendwas spielen, ob jetzt Buchstaben, Musik oder Stift oder Lego, mir völlig egal. Wenn er dann auch noch Erfolg damit hat, dann find ich das doppelt klasse, solange er es mit voller Begeisterung tut und dabei nicht zum Arsch mutiert. Das schaffen die wenigsten, weil das eine ganz ganz schmale Gratwanderung ist.

To be continued.


he’s a rocker

The Vines – He’s a Rocker

Das Video ist zwar nicht das Beste doch der Song reißt dies recht gut wieder raus. Schöner Ohrwurmtrack.


Und täglich grüßt der Schwachsinn


Köln, Westbahnof

Liebe Schmierenfinke,

schade, dass es euch in unserem kleinen Land nicht gefällt. Glücklicherweise handelt es sich bei der Bundesrepublik um einen freien Staat und es wird niemand gezwungen hier zu wohnen. Also wenn wir euch so stören hab ich einen brandheißen Tipp: zischt doch wieder in euer eigenes Land ab und lasst solchen Driss doch an euren eigenen Heimat-Wänden aus. Dort trefft ihr erfahrungsgemäß auf weniger Deutsche und könnt glücklich und zufrieden eure Edding-Schönschrift verfeinern.

Ich für meinen Teil, möchte an Bahnhofswänden nämlich ausschließlich von Graffiti-Kunst überrascht werden und nicht von solch blödem Geschmiere.


In Dessous tanzendes Model und It-Girl Video

Ich wusste wirklich keinen anderen Titel für dieses Video, was ich aber wusste das ich diese Frau echt scharf finde. Warum habe ich eigentlich keine Freundin die so aussieht und willig für mich ist? Vielleicht liegt es an meinen Hobby oder einfach an meinem Beruf. Naja vielleicht werde ich dich auch noch eines Tages treffen und darüber an dieser Stelle hier berichten.


Remember now.

Chanel’s latest short film, which debuted last night in Saint Tropez before guests — in town to preview the brand’s Cruise 2011 show today — played a rousing game of petanque, is now online. The 17-minute film features Abbey Lee Kershaw as a Jane Birkin lookalike, Freja Beha Erichsen channeling Mick Jagger, and Magdalena Frackowiak emulating Brigitte Bardot.
Lagerfeld, who wrote, directed, and makes a cameo in the film, said Monday: “When I do a film, I see the movie before I’ve made it. I don’t make scripts because it’s written in my head. I like short one-liners.” And Heidi Mount, who plays a party hostess, added: “There’s a script, but it’s basically Karl telling you what he wants. He has the whole thing up in his head.”

Hasencore ist nun ein Modeblog, denn wir haben Videos  von Karl Lagerfeld. Oder vielleicht auch nicht – zumindestens sind wir kein Fashionblog und erfreuen uns nur an dem schönen Kurzfilm von Chanel.


Party machen

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Photo by George Wain

Und du wachst auf, es ist Montag. Das Wochenende hat dich überholt, du musst wieder zu deinem Job. Geld hast du genug was machst du damit ? Früher warst du immer klamm, jetzt investierst du  in Bier und Zigaretten. Früher bist du das ganze Wochenende auf Tour auf Partys oder in Clubs unterwegs gewesen, heute reicht dir ein Abend in der Kneipe oder in einer Cocktailbar. Du fühlst dich schlecht, einen Kater hast du schon seit langen nicht mehr richtig gespürt. Du fühlst dich schlecht. Dein Job frisst dich auf. Geboren um zu sterben und das Dazwischen füllst du mit Arbeit aus. Schläfst mit der gleichen Frau, bist gelangweilt, ist bequem. Soll das alles gewesen sein? Was ist aus den Träumen von dir geworden? 9 to 5. Arbeit ist toll. Abschalten geht nur nicht so richtig, mit dem Kopf im Büro geblieben. Klar kommen ist anders. Erst einmal Urlaub machen. Sie meldet sich nicht, ist dir aber auch egal. Weg sein. Nicht erwachsen werden.  Good Night. Etwas verändern in deinem Leben zu anstrengend. Am Ende sagst du es dir wieder selbst das es doch eigentlich gar nicht alles so schlimm ist, wie es ist.



„Solange die dicke Frau noch singt, ist die Oper noch nicht zu Ende…“

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