Was wollt ihr eigentlich?

Seit einiger Zeit habe ich dieses Kribbeln in den Händen, mal wieder Hasencore neu designen. Erste Entwürfe stehen schon, doch wie Gott Chuck Norris will stecke ich fest. Designkrise. Ich mache ja nichts mit Medien, Zeit habe ich sowie so keine und deswegen möchte ich euch einfach mal fragen: Wie findet ihr Hasencore. Diese Frage ist total offen und Ihr könnt uns wirklich alles sagen, was wollt ihr ? Ist das Design scheiße? Interessiert euch der Quark hier überhaupt und wollt ihr Nacktbilder der Autoren oder von deren Exfreunden/innen?

Also reingehaun in die Tasten und sagt was ihr euch wünscht, was ihr hasst und wen und was ihr liebt an Hasencore und so ganz allgemein.

Übrigens jeder der ein konstruktiv hier seinen Senf ablässt bekommt auch nachher was… …versprochen.



Das Leben

Poetry Slam in Köln, ich stelle fest das 90% meiner Kreativität für’n Arsch ist. Es kann vielleicht daran liegen, dass ich angetrunken bin. Warum schreibe ich eigentlich gerade diesen Text. Er reimt sich noch nicht einmal – egal. Das Leben ist doch nur großer Bullshit. Mein Empfinden derzeit ist, dass ich glaube (ich zumindest) alles falsch gemacht habe was man falsch machen kann. Mein Leben besteht aus Arbeit. Morgens hin abends fertig zurück, was habe ich eigentlich so böses getan das ich so gestraft werde. Meine Arbeit hat mir immer Spass gemacht. Gemacht – das ist der Grund. Im Moment will ich einfach nicht mehr, mir ist es egal geworden. Nur noch stupide die Aufgaben der Arbeitswelt abarbeiten. Nicht denken. Keine Motivation zeigen. Du hast dort gelernt und den Azubistatus wirst man nie überwinden können. Heute habe ich einen tollen Beitrag der Re:Publica gesehen. Der Herr von DM (die mit der Schminke und so…) erzählt über ein bedingungsloses Grundeinkommen. Arbeitsplätze = Einkommensplätze. Es wäre doch schöner und besser, wenn es umgekehrt wäre. Arbeite ich um zu leben oder lebe ich zum arbeiten ? Zur zeit weiß ich es selbst nicht. Ich gehe aber jetzt erst einmal schlafen.


Goodbye Felllas

Disconnect
Derzeit bin ich am überlegen wirklich alle meine Webaccounts zu deaktivieren, mein iPphone mit einem nur Telefonierhandy einzutauschen und einfach ein halbes Jahr nicht mehr online zu sein
Der einzige Grund es nicht zu machen seit Ihr. Ihr meine virtuellen Freunde. Ihr seid es, die mich diesen Blog weiter am Leben halten lassen. Ich finde es immer wieder toll, wenn ich bei verschiedenen Veranstaltungen euch persönlich kennen lerne. Durch das Internet habe ich viele Freunde und Bekannte kennengelernt und schätzen gelernt. Mit der Zeit musste man immer wieder feststellen, dass unter den sogenannten Freunden viele Blender und Egozentriker waren, die es einfach geniessen sich selbst darzustellen – gut jeder der aktiv das Internet mit seinem geistigen Ausflüssen zumüllt, so wie ich gerade, gehört wohl diesem Schemata an – doch gibt es immer wieder einzelne besondere Personen die einem das Leben doch ein wenig versüssen und schöner machen.
Zum einen sind es die Menschen warum ich hier im Netz bleibe zum anderen ist es einfach so, dass ich nicht mehr ohne kann und doch gerne würde, solange ich in Deutschland bleibe. Ich sollte vielleicht einfach mal wieder Urlaub machen, einfach die Sachen packen und abhauen. Raus aus der virtuellen Realität und realen Virtualität. Disconnect yourself.

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Muttertag

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Das Leben nervt. Das ist nicht neu. Die Liebe nervt noch mehr, das ist auch nicht neu. Im Grunde ist nichts neu und alles dümpelt so vor sich hin. Der einzige Vorteil an dem ganzen Herz-Schmerz Desaster ist, das ich in solchen Momenten zu kreativen Höchstleistungen auflaufe. Traurig aber wahr, wie sich diese beiden Komponenten anziehen – das persönliche Unglück und die Kreativität. Mich wundert es nun gar nicht mehr, warum viele Menschen in solchen Phasen die erstaunlichsten Dinge raushauen. Vielleicht reicht meine Festplatte an Notizen, Gedanken und Briefen, die ich geschrieben aber die abgeschickt habe, ja mal zu einem Buch. Und wenn nicht, dann zumindest, zu einer ordentlichen Herz-Schmerz-Hoffnungssplitter-Reste-Sammlung.

Das es immer so scheiße schwer ist, aus solchen tristen Zeiten auszubrechen. Kaum denkt man, man sei fast über’n Berg, gibt es verzweifelt anmutende Meldungen von dem Vergangenheitsanhängsel, die die eigenen Gefühle wieder in den Zerhäcksler stecken und zu Brei pürieren. Warum kann es nicht einfach sein wie in einem Traum in dem man was schlimmes erlebt und sich dann selbst sagt “das kann mir gar nichts, ist ja nur ein schlechter Traum”.

Ist es wirklich zuviel verlangt vom Leben, mir ein bisschen stetiges Glück und emotionale Stabilität zu servieren? Ich erwarte ja noch nicht mal das silberne Tablett, ich nehm das Glück auch auf die Hand.


Verschwommen #3

Berlin, dass ist sie also – diese Stadt mit viel Geschichte, arschkalten Wintern und glühend heißen Sommertagen bei denen die Mülltonnen anfangen zu brennen und sich Seen aus Arschwasser in den Einkaufsmeilen bilden.

*Filmriss, eine andere Spule wird aufgezogen*

Der erste Gedanke der mir in den Kopf schoss bei meiner Ankunft in Berlin: “Verdammt, wie beschissen kann eine Stadt eigentlich aussehen?!” Berlin ist auf den ersten Blick noch immer nicht so hässlich wie Wuppertal, Dortmund und Köln aber schön ist auch was anderes wenn man mitten in Tegel landet und von dort in die City muss – ist aber auch gerade egal. Ich hatte dies nicht nur gedacht sondern auch direkt ausgesprochen. Fuck! Dies hier ist Fledermausland. Die Rentnerin neben mir an der Bushalte beäugte mich, machte einen unerklärlichen Gesichtsausdruck und raunzte mich daraufhin direkt an: “Jungchen, dit is doch net Berlin! Dit is dat Viertel von de janze Parteibonzen” – “Achso” antworte ich und stellte fest das wir mittlerweile am Hauptbahnhof angekommen waren und ich das Regierungsbunkerviertel sah. Renter… überall gleich, in Bayern und Berlin, immer die gleiche Scheiße mit denen. Keine Zähne mehr in der Fresse, weil sie morgens vergessen haben ihr schlechtsitzendes Kassengebiss reinzuschieben. Grundsätzlich auf Konfrontation mit der Jugend aus, denn Früher da war eh ja alles besser so mit Führer und so. Meiner Meinung nach sollte es freiwillge Arbeitslager für Renter geben, denn die haben eh zuviel Zeit. Früher war wirklich alles besser, da wurden die Dinge mit Kriegen geregelt, die Leute wurden nicht so alt, da Sie meistens schon vorher in einem schwachsinnigen Krieg fielen oder in ihren Häusern zerbombt wurden von den Amis – also fast so wie heute. Mit Adolf hätte es keine Überalterung der Gesellschaft gegeben, der hätte dafür gesorgt.

Was ist heute ? Die ehemalige Kriegsjugend führt heute noch immer Kriege, doch nicht gegen Kommunisten, Amis oder die Russen. Der Krieg ist täglich vor unserer Haustüre. Der bevorzugte Kampfzone für Blitzkriege des Renters sind die Arztpraxen, Baumärkte und jegliche andere Punkte bei denen man 100% auf Konfrontation mit der arbeitenden Bevölkerung aus sein kann.

Die Achse des Bösen befand sich niemals im Irak, Iran oder Afghanistan sondern zwischen Kaugummidisplay und Zigaretten in deinem Supermarkt des Vertrauens. Bevorzugte Angriffs Zeiten des Rentners Militaris sind kurz vor Ladenschluss, Montagsmorgens in der Sprechstunde des Arztes um sieben Uhr morgens oder an jeglichen Tagen vor einem Feiertag.



Bretter die, die Welt bedeuten.

Das ich Brett begeistert bin konnte man schon des öfteren feststellen. Nun habe ich mir am Wochenende mal wieder etwas neues gegönnt und bin nun (auch dank der Winterpause) mit einem Muskelkater in den Beinen gestraft wie ich ihn noch nicht kennengelernt habe. Es ist eine Sucht, gerade schon wieder, gehen kann ich kaum noch – Treppen sind die Hölle. Doch dieses Gefühl, fast so schön wie Sex. Longboarding. Von den Göttern gemacht um die Menschen zu knechten und Sie glücklich über den Asphalt gleiten zu lassen. Die perfekte Matrix für jeden Surfer oder Skateboarder. Ruhig daher gleiten. Die Seele einfach flowen lassen dabei. Thank you Boardgod!

Und wenn Ihr nach diesem Video von Originals Boards nicht geil darauf seit loszurollen, dann kann selbst Hasencore euch nicht mehr weiterhelfen.

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Hasencore zeigt euch: Tamara Lichtenstein

Tamara’s Flickrstream ist schon seit längerer Zeit unter den Favouriten bei mir verzeichnet. Ich weiß nicht genau, warum ich ihre Bilder so toll finde. Vielleicht weil sie immer wieder schafft mit ihrer Kamera Momente einfzufangen die man zwar aus dem normalen Wahnsinn des Lebens kennt oder einfach nur weil Ihre Bilder die Stimmung des Augenblickes zeigen. Die meisten Aufnahmen von ihr bilden Ihren Freunden und Bekanntenkreis ab. Ich habe mich auf Anhieb in Ihre Bilder verliebt, alle technisch nicht unbedingt perfekt doch immer ein schöner Anblick. So und nun genug dazu geschrieben. Jetzt gibts ein Paar Bilder von ihr:



Mehr Bilder von Tamara Lichtenstein findet ihr bei Flickr, Tumblr natürlich twittert sie auch @tamaralich




„Solange die dicke Frau noch singt, ist die Oper noch nicht zu Ende…“

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