#boff3 – Woche zehn

Hampton Court Palace Flower Show 2012.

Wie der ein oder andere vielleicht mitbekommen hat, habe ich letzte Woche beim Belly Off ausgesetzt und nichts geschrieben. Grund dafür war eine Schlemmwoche mit 2x Pizza, Iskender und anderen Leckereien, die mich 0,8 Kilo zunehmen lassen hat und eine absolute Null-Bock-auf-Diät-Laune. Und darauf zu schreiben, dass ich keine Lust zu diäten hatte, hatte ich auch keine Lust.

Ehrlich gesagt überlege ich, meinen Belly Off doch abzubrechen. Ich habe zwar von letzter zu dieser Woche wieder 0,7 Kilo runter, aber irgendwie ess ich einfach zu gerne, um das ganze wirklich glaubhaft als Belly Off Diät zu verkaufen. Ich achte zwar inzwischen darauf was und wie viel ich esse und stopf mich vorallem nicht mehr so mit Süßem zu, aber so richtig diäten ist das ja nun auch nicht.

Andererseits bin ich inzwischen bei – 1,7 Kilo, was ich ohne den Belly Off garantiert nicht geschafft hätte. Ach, ich weiß es nicht. Aus Anstand sollte ich das ganze hier wohl bis zum Ende dokumentieren. Die noch übrigen zwei Wochen sollten ja wohl zu schaffen sein.

Prinzipiell hab ich ja auch Gefallen daran gefunden ein bisschen mehr darauf zu achten womit ich mich vollstopfe, weswegen ich das Ganze auch nach dem Belly Off Ende noch etwas weiterführen werde, aber spätestens wenn es wärmer wird, werde ich wieder in einen Grillfleischwahn verfallen. Essen ist halt einfach toll. So.

#boff3 – Woche sechs

Rainbow cupcakes

Eine weitere Woche des Belly Off ist vorbei. Aus Freude über die -0,7 Kilo von letzter Woche, hat mein Körper scheinbar beschlossen, dass er dieses Ergebnis gern noch etwas behalten möchte. Abgenommen habe ich in dieser Woche nämlich ganz genau garnichts und stehe damit also immer noch bei insgesamt -1,3 kg. Durch mein Hula Hoop bilde ich mir einfach ein, dass ich eigentlich abgenommen, aber an Bauchmuskeln zugenommen hab und freu mich. Hey, zumindest hab ich nicht zugenommen.

Zu viel Sport und zu wenig Essen liegt mir halt einfach nicht so. Dass ich überhaupt Erfolge verzeichnen kann, grenzt schon fast an ein Wunder. Mal schauen wie es nächste Woche aussieht, ich achte zwar drauf was und wie viel ich inzwischen esse, aber wenn’s was leckeres gibt, kann und will ich halt nicht nein sagen. Und dass der Hula Hoop noch nicht in der Ecke verstaubt, sollte er mir auch hoch anrechnen. Fazit: Ich mag meine Mikro-Diät.

#boff3 – Woche drei

august 17th, 2011

Diese Woche mag ich noch viel weniger beichten als letzte.

Aufgrund diverser Fressattacken und einem Familywochenende, habe ich statt weniger, schon wieder ein halbes Kilo mehr drauf. Von meinen ursprünglich hart erkämpften 1,4 Kilo minus in der ersten Woche, ist also nur noch ein halbes übrig. Meh.

Zu meiner Verteidigung: Mein Onkel ist Bäcker, mein anderer Onkel weiß wo es das leckerste Mett überhaupt gibt, da will ich euch mal abnehmen sehen. An Familienwochenenden muss man einfach zunehmen.

Ab heute wird aber wieder verstärkt diätet. Traurige und blöde Mistwochen sind vorbei, also brauch ich auch kein Glücksessen mehr. Außerdem steht Karneval vor der Tür und da nimmt man ja bekanntlich automatisch ab. Drückt mir die Daumen, mein Schweinehund wird nun wieder weggesperrt.

Caro und der Kampf gegen den inneren Schweinehund

DSC01351WO

Mein lieber Bauch,

eigentlich mag ich dich ja. Hin und wieder erscheinst du mir aber so, als würdest du mehr Raum als sonst für dich beanspruchen wollen. Es gibt Tage, da bist du fast wunderbar flach und lässt mich durch die Wohnung tanzen und wiederum andere, an denen du dich voll und ganz auf’s plautzen zu konzentrieren scheinst.

Ich persönlich mag ja die flachen Tage lieber, aber du scheinst in letzter Zeit immer mehr Gefallen an den plautzigen zu finden. Nun gut, schließlich liefere ich dir dafür auch die besten Voraussetzungen. Du kannst ja nichts dafür, dass ich unheimlich gern esse und ungesunde Sachen meist lieber mag, als die gesunden.

Nun ist aber Schluss. Auch wenn ich gewisse Ansätze von akuter Fresssucht, gepaart mit Bewegungsmuffeligkeit und Sporthass aufzeige, so würde ich es doch bevorzugen, dich in überwiegend flachem Zustand genießen zu können. Leider erschienst du mir bisher jedoch nie genügend Ausmaße zu besitzen, um beschlossene Diäten wirklich durchzuziehen. Nun bin ich durch Natascha und Guddy auf den Belly Off 3 aufmerksam geworden und überlege seither, ob ich dich nicht öffentlich vernichten sollte. Dafür würde meine ggf. doch aufkommende Motivation durch den allgemeinen Gruppenzwang sprechen, dagegen meine bereits oben erwähnte besondere Beziehung zu meiner zweiten großen Liebe dem Essen und meiner allumfassenden Sportfaulheit. Selbst in diesem Moment weiß ich noch nicht, ob ich diesen Artikel bis heute Abend veröffentlichen werde.

Sollte ich ihn doch veröffentlichen, wirst du, mein lieber Bauch, hiermit öffentlich angeprangert. Bei meiner Größe von 1,68 lässt du mich mit meinen anderen Körperanhängseln 64 kg wiegen. Wie gesagt, nicht genug um wirklich ständig störend zu sein, aber immerhin reichlich, um an den “hässlichen Tagen”, mit denen sich wohl jedes Mädel rumschlagen darf, dafür zu sorgen, dass man das Gefühl hat einen Planeten mit sich herum zu schleppen.  “Caro und der Kampf gegen den inneren Schweinehund” weiterlesen